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Reisetagebuch von Sabine & Jörg

Worldaround
01.12.2006 - 26.05.2007

30.11.2006 - Nun geht es endlich LOS…

Für alle „Daheimgebliebenen“, für unsere Familie, unsere Freunde und natürlich für uns werden wir dieses Reisetagebuch führen.

Wir wünschen Euch allen viel Spaß bei Lesen und ein wenig Reiselust wenn Ihr uns in Gedanken ein bißchen begleiten könnt.

Besonderen Dank an Frau Hensmann vom Reisebüro Holiday Land aus Ahrensburg, die uns jederzeit mit Rat und guten Vorschlägen zur Seite stand.

*****
Unsern 10ten Hochzeitstag haben wir mit der Familie gefeiert.

Die Vorbereitungen sind abgeschlossen.
Wir haben hoffentlich nichts vergessen und an alles gedacht.
Das sehr übersichtliche Raumangebot unserer Rucksäcke hat die Entscheidung was wir mitnehmen konnten sowieso drastisch einschränkt.
Paßt und hat sogar noch Luft, auch vom Gewicht haut es gerade so hin.

Jörg hat wahrscheinlich recht, wenn er sagt meine „Hippeligkeit“ macht ihn fertig.
Vorfreude, Reisefieber ? Ich habe wohl so was wie Lampenfieber, wird Zeit, daß wir im Flieger sitzen, dann wird´s besser.
Danke an Euch alle, die uns gestern und heute so viele gute Wünsche mit auf unsere Reise gegeben haben. Wir werden es uns zu Herzen nehmen und Euch auf dem Laufenden halten.
Morgen früh, wenn der Flieger abgehoben hat, winken wir. Und wehe Ihr
(Thomas K. u. Carsten Sch.) winkt nicht wie versprochen zurück.

Unsere geplante Reiseroute:
From To Distance
39946 mi
HAM, Hamburg FRA ,Frankfurt 257 mi
FRA, Frankfurt MIA, Miami 4832 mi
MIA, Miami CLT, Charlotte 650 mi
CLT, Charlotte LAX, Los Angeles 2125 mi
LAX, Los Angeles SFO, San Francisco 337 mi PKW
SFO, San Francisco SYD, Sydney 7417 mi
SYD, Sydney BNE, Brisbane 467 mi PKW
BNE, Brisbane CNS, Cairns 862 mi
CNS, Cairns POM, Port Moresby 521 mi
POM, Port Moresby GUR, Alotau 220 mi
GUR, Alotau POM, Port Moresby 220 mi
POM, Port Moresby CNS, Cairns 521 mi
CNS, Cairns BNE, Brisbane 862 mi PKW
BNE, Brisbane SIN, Singapore 3816 mi
SIN, Singapore HKG, Hong Kong 1588 mi
HKG, Hong Kong SIN, Singapore 1588 mi
SIN, Singapore KUL, Kuala Lumpur 185 mi
KUL, Kuala Lumpur HKT, Phuket 437 mi
HKT, Phuket BKK, Bangkok 417 mi
BKK, Bangkok JNB, Johannesburg 5589 mi
JNB, Johannesburg PLZ, Port Elisabeth 563 mi
PLZ, Port Elisabeth CPT, Cape Town 403 mi PKW
CPT, Cape Town FRA, Frankfurt 5814 mi
FRA, Frankfurt HAM, (53°37'49"N 09°59'18"E) 257 mi

So, nun ab zum Flughafen und einchecken....

4 große Taschen ( Tauchen, Golf, 2 x Rucksack) sind eingecheckt. Einzige Problem war mal wieder das Parken am Flughafen Hamburg.

Morgen geht es endlich LOS....

04.12.2006 - Abreise Hamburg / Ankunft Miami

Was passiert, wenn man im Handgepäck eine Camera im Unterwassergehäuse mit sich führt?? Alarmstufe Rot ! Sprengstoffkontrolle !! Ich weiß jetzt wie es funktioniert, gar nicht so schlimm, wenn es vorbei ist. :-)
Der Laptop im Rucksack vom Jörg hat dafür niemanden interessiert, auch gut.
11h im Lufthansa-Jumbo (Eco), voll doof. Essen doof, Aircondition doof, Videoprogramm wirklich scheiße. Beschwerde an LH on the way.
Ankunft in Miami hat super funktioniert. Schnelle Immigration, keine Zollkontrolle und das Gepäck vollständig vorhanden. Das erste bekannt Gesicht am Airport, Boris Becker neben mir. Moin auch, genau das hatte ich mir schon immer gewünscht.
Wir fahren einen großen Toyota Corolla Sport. Nagelneues, schönes Auto.
Aber: hier fahren nur V8 4x4 irgendwas, Hummer, Corvette, Mustang, Viper, Harleys und große Pickups ……. Jörg rastet alle 3 Minuten 1x aus.
Unsere Wohnung in Cape Coral ist superschön.
The Rubicon, 3815 SE PL Cape Coral, Haus Nr.3819 Wohnung 104.
Sitze auf der Veranda mit Blick auf den Kanal, die Bootsanleger und die untergehende
Sonne.
Es ist lauwarm und fast lautlos nur die Grillen und die vorbeifahrenden Boote sind zu hören.

02.12.2006, Florida, Cape Coral
Ich liebe die Supermärkte in den USA. Orangensaft und Milch im Kanister, Budweiser in Dose und Jörg freut sich über das „pappige“ Weißbrot.
Unser Kühlschrank ist so groß, das wir den Einkauf von 77$ suchen müssen.
Frühstück mit Eiern und gebratenem Speck, der amerikanische Kaffee lässt allerdings zu wünschen übrig.
Fort Meyers Beach, parken 5,- bis 8,-US$, aber sonst ist alles noch so wie wir es in Erinnerung haben.
Das Wetter ist hervorragend, wir laufen fast 3 Stunden den Strand entlang und genießen unseren ersten Tag in Florida.
Das Vermieter Ehepaar aus Weilheim in Oberbayern war da, sehr lieb und super nett.
Sonntag gehen wir mit Ihnen Golf spielen (Treffpunkt 08:30).
Jörg geht klopfen. Am liebsten würde er all you can klopf buchen, geht aber nicht.

Das erste Golfmatch ist geschafft. 18 Löcher sind bei dieser Wärme nicht so ohne. Hallo Peter, kennen die hier KEIN Fore ? Loch 9, bewegliches Hindernis Golfcar abgeschossen.
Mensch, haben die sich aufgeregt. Ich dachte immer in Florida leben easy Menschen. Sorry.

04.12.2006 - Eagle Ridge Golf Club

Golf im Eagle Ridge Club gespielt. Mensch waren wir gut. Hatten zwei sehr nette Herren aus Kanada dabei. Easy going und viel Spaß !.
Im Bell Tower Einkaufszentrum sitzen wir nun in einem sehr netten Kaffee, Internett Free und Cappuccino sehr lecker.

08.12.2006 - Happy Nikolausi

Happy Nicolausi Euch allen.
Was ist der Himmel auf Erden für eine Frau ?
Ich sag es Euch, ca. 35 Outlet Stores auf einem Haufen (alle Markennamen sind vertreten).
Große Schilder verführen Dich zu „Buy one get one free“, Pumps für 39,- US$ und das nächste Paar für lau.
Für einen Mann sind das die Autodealer an der Route 41. Hier werden große Jungs Träume wahr. So ein V8 5,7l macht schon einen schönen Sound.
Zum Golf spielen ging es heute in den Shell Point Golf Club, ein sehr schöner Platz mit unendlich vielen Wasserhindernissen. Gut, dass wir genügend Bälle dabei hatten.
Das Wetter ist super, leicht bewölkt, leichter Wind und ca.25 Grad, ein rundum sehr angenehmer Nikolaustag.
Haben auf der Veranda gegessen, es ist immer noch sehr angenehm warm.
Jörg blättert in einer Gebrauchtwagenzeitschrift und stellt unter Schmerzen fest, dass ein 2006er H2 in schwarz mit Luxusausstattung „nur“ 30.000US$ kostet.
Auch „seine“ rote Viper ist mehrfach im Angebot. Könnte er wie er wollte, würde er sie einpacken und mit einem Schleifchen drum herum in die Kurt-Fischer-Straße schicken lassen.

Sind heute nach Pine Island gefahren. Eine sehr nette, ruhige und beschauliche Insel.
Viele kleine, farbenfrohe Häuschen an einer langen schmalen Küstentrasse aber auch exklusive Villen in traumhafter Lage.

Alden Pines Country Club
Ein Golfcourse mit Natur pur. Sehr viele Weißkopfseeadler, die sich von unserem knatterndem Golfcar nicht stören lassen und seelenruhig ihren Fang zerlegen.
Reiher, Kormorane und Pelikane die wenig beeindruckt von unseren Golfkünsten ihr Mittagsschläfchen halten und die Sonne genießen.
Zum Abschluss trinken wir auf der Terrasse des alten Clubhauses einen Kaffee und beobachten vier älteren Herren auf Hole 9. Sehr amüsant, die Jungs spielen genauso mies wie ich heute, haben aber einen tierischen Spaß dabei.
Mein Schatz (er hat heute wirklich gut gespielt) erklärt mir zum 97ten Mal, wie man richtig zum Ball steht und warum, wenn man es nicht so tut wie es richtig ist, der Ball nicht das macht was ich von ihm erwarte.
Pine Island gefällt uns sehr gut, eine kleine und sehr ruhige Insel vor Cape Coral.
Ein bisschen scheint es, als wäre hier die Zeit stehen geblieben.

Florida Freitag, Sau kalt ist es geworden ( 20 Grad ) und windig. Hier wird von der Arctic Attack gesprochen. Die Nachrichtensender sind voll davon. Der Start der Raumfähre wurde verschoben. Es schneit im Nordosten der USA und hier laufen Sie im Rollkragen rum. Für uns ist immer noch kurze Hose angesagt.
Gehen heute auf die Driving Range und üben ein bißchen. Wir wollen auf den nächsten Golfcourse Bälle sparen, denn ruft die Beach zum spazieren gehen.

12.12.2006 - Harley Dealer in Fort Myers, die Augen tränen

Samstag sind wir wieder auf Pine Island gewesen. Wie gesagt ein sehr netter Golfplatz. Sabine war diesmal öfter im Unterholz (war sehr windig), die Golfbälle flogen nicht in die gewünschte Richtung. Snake Alarm auf dem Fairway! Eine kleine schwarze Schlage verschlang wohl meinen Ball, denn dieser war nicht mehr aufzufinden.

In Cape Coral war am Abend mal wieder der Bär los. „ Großes Bikertreffen „ Eine Harley neben der anderen. Der Altersdurchschnitt der Biker war 60 Jahre. Wenn ich mal ein alter Sack bin möchte ich auch so eine Maschine und mich mit meinen Rentnerkollegen auf irgendwelchen Bikertreffen amüsieren. Super Abend!
Habt ihr schon mal etwas vom Fleet Market gehört? Wir auch nicht, also auf zum Fleet Market in Fort Meyers. Der Markt hat die Größe von ca. 3 Fußballfeldern und man bekommt dort wirklich alles was man zum Leben braucht. Natürlich auch die nicht so nützlichen Sachen und viel Schnick Schnack. Die einzige Möglichkeit nichts zu kaufen ist kein Geld und keine Visakarte in der Tasche.
Danach über auf der Driving range. Bälle klopfen, wie ich es gerne bezeichne. Sundowner wie immer am Strand von Fort Myers Beach.

Mit Florida verbindet man immer auch die Everglades. An der Route 41, in der Nähe von Everglades City, findet man einige Anbieter die einen für viel Geld durch die Everglades fahren. Ohrenschützer auf und los geht’s, die so genannten Airboats sind höllelaut. Das Airboat jagt mit uns durch die Mangroven und Schilfwiesen, bringt Spaß. Wildlife sahen wir auch, ein Alligator lag in der Sonne und mit Fischen gefüttert. Auch von der Straße aus sah man des Öfteren Alligatoren in der Sonne liegen und im Wasser dümpeln. Alles in Allem, ein netter Spaß aber ziemlich teuer.

Der Rückweg führte uns über Marco Island. Eine kleine sehr sehr feine Insel.

Heute waren wir wieder auf Pine Island Golf spielen. Es ist wirklich unglaublich, vor dir im Baum sitzen Papa u. Mama Weißkopfadler und schauen nach dem rechten. Ein geiler Platz.
Der Rückweg führte uns zum Harley Dealer in Fort Myers. Mir tränen noch immer die Augen. Bei uns würde der TÜV im Dreieck springen, wenn diese Teile nur an der Straße stehen und hier kann man Sie fahren.
Morgen geht es noch mal an die Beach, wer weiß wie lange es noch warm ist.

16.12.2006 - Florida / California

Miami wir kommen
Nun ist es soweit, die ersten 2 Wochen sind fast rum und wir machen uns auf den Weg nach Californien. Auf dem Weg nach Miami werden wir durch heftige Regenschauer begleitet.
Durch die Everglades im Regen, man hat eher das Gefühl Du fährst durch die Wolken und einer steht mit Duschbrause über Dir.
Miami, Sonnenstadt in Florida, laut-dreckig-voll-grässlich, stimmt wohl eher. Wo ist der schöne Glanz dieser Stadt geblieben, auf dem Weg zum Hotel haben wir ihn nicht gesehen, also auf nach Miami Beach. Hier scheint die Welt noch in Ordnung, ein Restaurant neben dem anderen, nette Cafes, hier trifft sich alles. Hier sind wir richtig.
Achtung: Der Schein trügt, in der 2ten Reihe hast Du das Gefühl Du bist im Slum
Wir hatten ja noch das Thema Ticket tauschen am Flughafen Miami.
Miami intl. Airport, ich möchte es gar nicht aussprechen…..
Jörg zum Lufthansaticketcounter, einmal Ticket tauschen, die nette Dame von Lufthansa, I’m so sorry, das können wir hier nicht, aber in San Francisco geht das.
Leute, wenn ich nicht im Urlaub wäre und nicht so gute Laune hätte, hätte der Dame wohl eine neue Frisur gebracht. Email an Reisbüro Ahrensburg, Problem !
Ansonsten war ein sehr schöner letzter Tag in Miami bzw. Florida.
Ach ja, beim einchecken mussten wir noch 50 US$ zahlen, eine Tasche hatte Übergewicht.

Charlotte unser „Umsteigeflughafen“ auf dem Weg nach LA. Superschön, richtig gemütlich und gar nicht so hektisch. Überall Schaukelstühle unter weihnachtlich geschmückten Palmen und Tannenbäumen, wirklich schön. Sabine hat sich logischer Weise sofort einen Schaukelstuhl gegriffen.

Einen Hinweis muss ich noch loswerden.
Geflogen sind wir mit dem Starallianzpartner US Airlines, außer Getränke und einer Tüte Nüssen gibt es nichts, das angebotene Sandwich auf dem 6h Flug von Ost nach West kostet 5,- US$. Wir hatten schon gegessen, aber sonst traurig, traurig

Los Angeles
Ankunft LA, alles bestens. Gepäck vollständig angekommen.
JA, er hat es getan. Mein Schatz bekommt über Weihnachten einen SUV. Groß, breit, V6 ….geil.
Das Renaissance Montura Hotel ist Spitze, gerade gefrühstückt, los geht’s nach Monterey.

24.12.2006 - Frohe Weihnachten

Frohe Weihnachten und schöne Feiertage wünschen wir Euch aus dem sonnigen Californien.
Liebe Grüße an die Familien und die vielen Freunde die uns per Mail oder SMS nette Grüße gesendet haben. Auf diesem Weg vielen Dank an Euch.
Heute am Heiligabend, werden wir hier mir Freunden schön Essen gehen und die letzten Tage in diesem Land genießen. In 2 Tagen ist auch dieser Abschnitt des Trips zu Ende.
Man geht die Zeit schnell um!

Was ist bisher passiert.
Wir haben LA am 16.12.06 verlassen und sind über die Interstate 5 Richtung Norden gefahren. Irgendwann den Highway 46 genommen und dann auf den Highway 1, die Route entlang der Küste des Pacific gefahren.
Es war schon faszinierend, wir hatten Sonnenschein einen sehr kräftigen Wind und somit waren die Wellen 5-6 Meter hoch. Wunderschön!.
Unser Reisziel hieß „ Carmel Valley Ranch“, dies wurde unser Standort für die nächsten 10 Tage.
Mit unseren Gastgeber „Erika + Ulrich“ haben wir am Sonntag eine schöne Sightseeing Tour unternommen. Die Gegend hier steckt voller schöner Sehenswürdigkeiten, es gibt viel zu entdecken. Dies haben wir in den folgenden Tagen auch ausgiebig gemacht.
Golfplätze gibt es hier, wie Sand am Meer. Leute die hier spielen auch. Ulrich musste uns schon vor einem Monat anmelden, wir sollten unbedingt in Poppy Hills spielen Dies ist ein PGA Platz auf dem auch schon Tiger Woods gespielt hat. Also kein Problem für uns, Ha.
Wir wollten evtl. auch in Pebble Beach spielen, aber 450,-US$ pro Person erschien uns doch zu übertrieben. Eine Besichtungstour des Clubhauses und der berühmten 17ten und 18ten Loch, musste ausreichen.
Am Dienstag spielten wir auf Del Monte und am Donnerstag den Platz von Rancho Canada. Tolle Plätze und fast gelang es Sabine einmal zu gewinnen. Schade, um einen Schlag verpasst. Die Plätze sind wirklich einmalig schön.

Mittwoch wollten wir uns nochmals des Thema´s Tickettausch annehmen und fuhren zum San Francisco intl. Airport, eigentlich mit der Absicht auch gleich noch einige Stunden in San Francisco zu verbringen, aber es kam mal wieder anders.

Unser Mietwagen gab Alarm „ Scheck den Motor“, also erst einmal zu Alamo am Flughafen und den Wagen tauschen. KEIN Problem, das Servicepersonal sagte nur, well take another SUV Line 5, wir also in Line 5 und diesmal einen Blazer V6 gegriffen.

Tickettausch hingegen erwies sich als NICHT so einfach.
Laut Lufthansa in Deutschland alles kein Problem, laut Lufthansa in San Francisco ein riesen Problem. 3 Stunden später und 250US$ leichter hatten wir unsere Tickets und waren stinksauer auf die Staralliance.
Mittlerweile kann ich auf Englisch genauso gut fluchen wie auf Deutsch und ich kann dieses „I´m so sorry“ nicht mehr hören, sonst bin ich bald „ I´m so Sorry“.
„Liebe Lufthansa, das ist ein Scheiß-Service den ihr für Worldaround anbietet“.

Freitag sind wir die Route 1 der Küste entlang Richtung Norden gefahren.
Das Wetter ist traumhaft schön, strahlend blauer Himmel, kein Wind und ca.20Grad warm.
Die Küste ist grandios, wir machen viele Stopps und bestaunen immer wieder die tolle Brandung und die bizarren Felsen. Immer wieder sehen wir Seelöwen, …was für dicke, fette,
riesengroße Tiere. Süß wenn man sie eine Weile beobachtet.
Wir trafen an einer Bucht einen Amerikaner mit einem uralten Wohnmobil. Er kam zu uns und seine „Begrüßung“ lautete „was für ein toller Platz, um sich die Zähne zu putzen“. Mit der Zahnbürste in der Hand hat er sich mit uns unterhalten, uns Tipps gegeben wo wir hinfahren sollen um einen schönen View zu haben. Ein super netter Typ, ungewöhnlich und auch beneidenswert, ein wirklicher Lebenskünstler.

San Francisco am Samstag
Wir haben Glück, kein Nebel, blauer Himmel und wir stehen in Sausalito und schauen auf die Golden Gate. Ich bin das vierte Mal hier, Jörg das zweite Mal. Und heute stehen wir hier gemeinsam und sind uns einig, dass es eine der schönsten Städte der Welt ist.
Wir gehen zu Fuß bis zum ersten Pfeiler der Brücke, bestaunen die Skyline und genießen die Sonne.
Zurück über die Golden Gate fahren wir zum Wishermans Warft. Gehen an der Promenade spazieren und machen Pause am berühmten Pier 39. Wir kaufen uns Tickets für das Cable Car und fahren kreuz und quer durch San Francisco. Eine schillernde, bunte und fröhliche Stadt.
Überall Musik, Menschen die singen, tanzen oder irgendetwas Dummes tun, nur um Spaß zu haben und Andere zum lachen zu bringen. Am Cable Car hängend, ruft man uns zu „Hey Tourist, Merry Chistmas und happy Hollidays“.
Es fahren halt nur noch die Touristen mit dem Cable Car, also waren wir eindeutig identifiziert.
Am Nachmittag fahren wir über die 1 zurück nach Carmel. Es wird dunkel und die bizarre Küste wirkt ein bisschen unheimlich als der Nebel aufzieht. Als wir am Leuchtturm vorbeifahren kommt mir der Film „The Fog“ in den Sinn. Nein Jörg, ich möchte nicht rauchen, bitte nicht anhalten, bitte zügig weiterfahren.
Das war das 1rste Mal, dass Sabine keine rauchen möchte!!!!!

Christmas Eve, Heilig Abend
Tags über an die Beach mit den Hunden und Abends mit den Gastgebern schön Essen gehen.
Bescherung im Kreise der Familie wie überall zu Hause.
Frohe Weihnachten Erika + Ulrich und der ganzen Familie

Heute ist der letzte Tag hier in Californien. Morgen machen wir uns auf den Weg nach Australien. Noch werden keine Gedanken verschwendet ans packen, also auf zur Beach.
Das Golfgepäck ist schon auf dem Weg nach Thailand und unsere Taschen werden auch nicht leichter. Sydney wir kommen…

26.12.2006 - Abschied aus Californien

SSSS = Schöne Scheißendreck Super Security.
Wir sind zum Glück sehr rechtzeitig am Airport von San Francisco
Die Route 1 fahren wir bei Sonnenschein in Richtung Norden. Kaum am Airport angekommen, regnet es wie aus Kübeln. Uns egal, der Flughafen ist schön, sehr groß und wir werden die Business Longe in Anspruch nehmen.
Bis dahin ist es ein sehr interessanter Weg. Wir haben auf unseren Business Tickets SSSS stehen. Warum ? Keine Ahnung !
Keine Ahnung, bis wir zur Kontrolle kommen. Extra-Wurst für die Kaedings! Warum ? Tja, verstanden haben wir es so:
SSSS wird offensichtlich automatisch, willkürlich, irgendwann auf irgendwelche Tickets gedruckt und ist dann der Freifahrschein für die Super Kontrolle.
Was da heißt: Alles auf Sprengstoff testen, jede Person barfuss und separat in eine durchsichtige „Duschkabine“ zum Unterdruck abpusten. Na zum Glück sind wir „sauber“ und nachdem alles aus unseren Rucksäcken gründlich inspiziert wurde, ha,ha, da hat er sich aber bei den Ob´s im Kosmetiktäschchen mächtig erschrocken, dürfen wir aus den USA ausreisen.
OK. Jungs, super Vorstellung, wenn dann alles so sicher ist wie ihr es signalisiert, werden wir gut in Sydney ankommen.
Wir genehmigen uns den kostenlosen Wein in der Longe, finden den FOCUS und haben mal wieder was Deutsches zum lesen.
Down Under wir kommen.

26.12.2006 - Abschied aus Californien

SSSS = Schöne Scheißendreck Super Security.
Wir sind zum Glück sehr rechtzeitig am Airport von San Francisco
Die Route 1 fahren wir bei Sonnenschein in Richtung Norden. Kaum am Airport angekommen, regnet es wie aus Kübeln. Uns egal, der Flughafen ist schön, sehr groß und wir werden die Business Longe in Anspruch nehmen.
Bis dahin ist es ein sehr interessanter Weg. Wir haben auf unseren Business Tickets SSSS stehen. Warum ? Keine Ahnung !
Keine Ahnung, bis wir zur Kontrolle kommen. Extra-Wurst für die Kaedings! Warum ? Tja, verstanden haben wir es so:
SSSS wird offensichtlich automatisch, willkürlich, irgendwann auf irgendwelche Tickets gedruckt und ist dann der Freifahrschein für die Super Kontrolle.
Was da heißt: Alles auf Sprengstoff testen, jede Person barfuss und separat in eine durchsichtige „Duschkabine“ zum Unterdruck abpusten. Na zum Glück sind wir „sauber“ und nachdem alles aus unseren Rucksäcken gründlich inspiziert wurde, ha,ha, da hat er sich aber bei den Ob´s im Kosmetiktäschchen mächtig erschrocken, dürfen wir aus den USA ausreisen.
OK. Jungs, super Vorstellung, wenn dann alles so sicher ist wie ihr es signalisiert, werden wir gut in Sydney ankommen.
Wir genehmigen uns den kostenlosen Wein in der Longe, finden den FOCUS und haben mal wieder was Deutsches zum lesen.
Down Under wir kommen.

28.12.2006 - Australien - Down Under

Nach 14 Stunden Flugzeit kommen wir in Sydney an. Wir sind froh, dass wir Business geflogen sind, die Stunden werden in der Businessclass nicht weniger, aber sie sind deutlich angenehmer.
Die Sonne scheint, es ist sehr schön warm und wir sind ziemlich kaputt. Wir nehmen ein Taxi und lassen uns zum Hotel bringen. Marriott Sydney 36 College Street, Zimmer 2102 mit Blick zum Hafen, super wir sind auf dem 5.Continent angekommen.
Nach kurzer Verschnaufpause machen wir uns auf zum Hafen, zum Opera House und zur Harbour Bridge.
Das Hotel ist direkt am Hyde Park und nur 15 Minuten von der Oper entfernt. Ideal für den Sylvesterabend, wir werden alles zu Fuß erreichen können.
Wir machen die ersten Photos und stellen heute die Worldaround Galerie online.
Viel Spaß Euch allen beim Bilder anschauen.
Wir werden nun Australien unsicher machen und als Allererste das Jahr 2007 feiern.
Ab 02.Januar machen wir uns mit Freund Ede auf den Weg in die Blue Mountains.
Euch allen einen guten Rutsch und einen gesunden und fröhlichen Start in das Neue Jahr.

29.12.2006 - Sydney

Sydney, unser 2 Tag in dieser schönen Stadt, wir sind very busy und erledigen alles Wichtige. Wir besorgen uns einen Mietwagen für 14 Tage, kaufen uns die Tickets für den Flug von Brisbane nach Cairns am 18.Januar 07 und besorgen uns Pre-Paidkarten für die Handys.
Wir erkunden die Einkaufsmeile, finden schicke Shoppingcenter und immer wieder sehen wir nette uralte Kneipen. Wir genehmigen uns innerhalb von 1 Stunde drei Bier, weil wir eben drei tolle Kneipen finden.
Feststellung: wir trinken immer erst ab 18:00Uhr Alkohol!
Tatsache: irgendwo auf der Welt ist es immer 18:00Uhr, also alles im grünen Bereich.

31.12.2006 - Einen guten Rutsch ins neue Jahr 2007

Sydney pulsiert am 31.12.2006. Alles ist in Vorbereitung für den Countdown.
Straßen werden für den Verkehr gesperrt, im Hafen liegen unglaublich viele Schiffe. Das Hafengebiet ist abgesperrt, Taschen werden kontrolliert, es dürfen keine Flaschen, keine Gläser, kein Alkohol mitgenommen werden.
Böller, Raketen und all dieser Kram wird hier nicht verkauft, sehr lobenswert.
Sehr ruhig und sehr freundlich läuft alles ab, eine sehr angenehme Atmosphäre.
Wir werden um 19:00Uhr zum Hafen gehen, ab 21:00Uhr beginnen die Feuerwerke. Insgesamt wird es 9 Feuerwerke in Sydney geben und wir sind sehr gespannt und freuen uns auf das große Event an der Harbour Bridge.
Den Vormittag verbringen wir im Sydney Aquarium, sehr schön und absolut sehenswert.
Am Nachmittag entschließen wir uns noch ein Päuschen im Hotel zu machen, wir wollen fit sein für heute Nacht.
Wir sind eine lustige Truppe, Julie aus Perth und Ana & Stephan mit Töchterchen Carmen aus Singapur und Ede, haben viel Spaß und verbringen nette Abende mit viel gutem Essen und leckerem Wein.
Wie klein doch die Welt ist, da treffen wir uns mit Ede in Sydney, weil wir es in Deutschland ja nicht auf die Reihe kriegen. Dazu kommt Julie die sich selbst als Aussi bezeichnet und sich freut, das wir sie im Mai 2008 besuchen wollen. Und dann Ana &Stephan die es von Spanien und Deutschland nach Asien verschlagen hat, die eine sehr süße Tochter haben und die wir in Singapur nochmals treffen werden. Wir werden alle zusammen als Erste das Jahr 2007 feiern und ganz bestimmt sehr viel Spaß dabei haben.

Euch allen zu Hause, einen guten Rutsch in das neue Jahr.
Alle guten Wünsche von uns, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit für 2007.
Wenn es bei Euch 14:00 Uhr ist, werden wir in Sydney das neue Jahr begrüßen.
Wir werden an Euch denken und bestimmt denkt Ihr auch ganz doll an uns.

03.01.2007 - Neujahr

Das war der Hammer. Wir haben tatsächlich gegenüber der Brücke, rechts neben der Oper gestanden, waren mittendrin und haben einen super Jahreswechsel gehabt.
Unsere Aftershowparty haben wir in der Longe unseres 21.Stockwerkes selbst veranstaltet.

Neujahrsmorgen, es regnet. Uns ist es recht, wir frühstücken spät und schauen anschließend
im Fernsehen live die Berichte aus Europa an. Prost Neujahr Deutschland !

Weil es so gut zum 1.1.2007 passt:
Ich habe gesagt, das ich in den 6 Monaten unserer Reise das rauchen aufgeben werde.
Ich gebe mir Mühe und bin seit 4 Wochen nur noch Gelegenheitsraucher.
Nichts desto weniger trotz, gehen mir die Zigaretten aus und ich würde gerne Neue kaufen.
In Australien kostet eine Schachtel Zigaretten zwischen 8,- und 15.- AUS $. (9,- €)
Da kommt bei mir der Geiz hoch, das bin ich echt nicht bereit auszugeben, also dass war´s mit dem rauchen.

Wir verlassen Sydney an 2.Jan. bei Regen, fahren Richtung Norden in die Blue Mountains.
Was macht die Blue Mountains so blau? Die Gummibäume versprühen kleine Öltropfen, die durch die Sonnenstrahlen beleuchtet werden und einen feinen, bläulichen Dunstschleier bilden, der den Bergen seinen Namen gibt.
Tja, nur scheint die Sonne nicht. Es schüttet wie aus Eimern und es ist, dafür, dass hier Hochsommer ist, ziemlich saukalt (15Grad).
Wir haben ein sehr nettes Hotel in Katoomba (www.mountainheritage.com.au).
Von hier aus haben wir einen idealen Ausgangspunkt zu den Three Sisters, zu den Wentworth Falls und um uns im Blue Mountain National Park umzusehen.
Es regnet und ich bin erkältet. Wir wollten heute zum Rafting, aber bei dem Wetter und ich mit Halsschmerzen und dickem Kopf? Die Jungs wollen alleine auch nicht gehen, es ist kalt und es fehlt die Sonne. Wir entscheiden uns erst einmal für uns alle eine Massage am Nachmittag zu buchen, das tut mir gut, Jörg liebt es sowieso und es ist ein nettes Geschenk für Ede zum Geburtstag.
Wir ziehen uns warm und einigermaßen Wettergerecht an und machen uns auf den Weg zu den Wentworth Falls.
Der Regen lässt nach und wir laufen 3 Stunden die steilen und schmalen Pfade an den Steilwänden entlang. Man hat einen fantastischen Blick in das Valley of the Water.
Die Wasserfälle sind super schön, der Regenwald ist gigantisch, überall sieht man Kakadus und die Kulisse ist wirklich gigantisch.
Anstrengend, aber mir geht es besser, macht wohl der Eukalyptusnebel der in der Luft liegt.
Heute Nachmittag noch eine schöne Massagen, dann ein Glas Wein mit unserem Geburtstags-Ede und dann ins Bett. Morgen ist das Wetter schön und mir geht es wieder gut.
Wir wollen runter in den Regenwald laufen und mit der Seilbahn wieder hochfahren, dazu brauchen wir unbedingt die Sonne.

04.01.2007 - Super Wetter hebn wir !

Happy Birthday to you, my Bruder.
Lieber Bruder, hiermit senden wir Dir liebe Geburtstagsgrüße aus dem sonnigen Australien. Wir sagen Prost, mit einen Glas Wein.

Wie bei uns die Spatzen und Amseln, so sitzen hier die Papageien und die Kakadus in den Bäumen. Wir werden durch das laute Kreischen geweckt.
Die Sonne scheint und die Mountains leuchten wunderschön blau. Wir machen uns früh auf den Weg und fahren zu den Three Sisters. Wir gehen die 916 Stufen nach unten. Gut, dass es immer wieder sehr schöne Punkte mit fantastischer Aussicht gibt, die Pausen tun gut, die Stufen sind sehr steil und ausgetreten.
Wir gehen den gesamten Weg bis zur Talstation des Skyway, fahren mit der Gondel nach oben und mit dem Railway wieder nach unten. Superschön, immerhin ein Gefälle von 52%.
Zurück durch den Regenwald und 1040 Stufen wieder nach oben ,zurück zu den Three Sisters. Ede misst 5 Stunden und 7 Minuten, da haben wir uns aber wirklich eine Flasche Wein verdient.
Nach dem Essen fahren wir zurück zum Hotel, bestellen uns eine Flasche Rotwein und genießen die Sonne auf der Terrasse und den traumhaften Blick.
Wäsche muss gewaschen werden, kostet im Hotel 5 AUS$ inkl. Trockner.
Das Waschpulver sollte man vorher auflösen, besser ist das, sonst gibt es Klümpchen und Flecken auf der Wäsche. Die Maschine holt über eine Stunde Wasser, bis sie beginnt zu waschen. Macht ja nix, wir haben ja Zeit.

08.01.2007 - Port Macqurie, Die Küste

Blue Montains, wir hätten noch länger bleiben können. Leider haben wir nur einen kleinen Teil dieser wirklich sehr schönen Gegend erkundet. Wir müssen weiter Richtung Norden.
Fahren von Katoomba aus Richtung Westen um in einem Bogen über Norden wieder in Richtung Osten der Küste entgegen zu fahren. Dies war dann ein Rundkurs durch die Blue Montains. Irgendwann dann abgebogen Richtung Norden zum Hunter Valley.
Hunter Valley das Weinanbaugebiet nahe Sydney. Die Strecke war wunderschön, ein Motorrad nach dem anderen. Diese Strecke wird wohl als Ausflugsziel für Biker genutzt.
Nicht ungefährlich, wir sehen überfahrene Kängurus am Straßenrand.
Aus Südwesten kommend, direkt aus den Ausläufern des Hunter Valley, erreichen wir gegen 16:00 das Städtchen Cessnock. Hier noch mal schnell zur Touristeninfo und dann weiter nach Pokolbin ins Hunter Resort Hotel, zur Übernachtung.
Kleine nette Zimmer mit Veranda, Kühlschrank, Klimaanlage, Fernseher und Ameisen.
Abends in der Bar gibt es 6 kleine Bier im Holzständer zum probieren -> ich dachte, das ist ein Weingebiet. Den Wein trinken wir dann zum Kängurusteak, lecker.
Das Wetter ist herrlich, es ist 30 Grad warm und die Sonne brennt, endlich brauchen wir unsere Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 30.
Das Hunter Valley Resort entspricht leider nicht den Versprechungen nach denen Ede im Internet gebucht hat. Die 4,5 Sterne Anlage outed sich als besseres Backpackerhotel laut Ede.
Heute Morgen mussten wir ca. 30 min. auf unser Frühstück warten, dass war zuviel für Ede.
Eine schriftliche Beschwerde wurde sofort aus dem Hut gezaubert und der Geschäftsführung übergeben. Ede fühlt sich nun besser und freut sich auf gemeinsames Golf und eine Flugstunde mit einem alten Kampfflugzeug. Der Tag wird schön…
Wir spielen in The Oaks Golf & Country Club, Cessnock - Hunter Valley. Was für ein Acker!
Spaß hatten wir aber ohne Ende.
Ede hat gerade seine Flugstunde erlebt und überlebt. Das Grinsen ist ihm ins Gesicht getackert.
Sabine freut sich über die ersten wild umherhüpfenden Kängurus, Jörg muss sofort in die Eisen gehen und zurücksetzen, Sabine mit Digicam raus und macht Bilder und Ede hupt solange bis die Dinger hüpfen. Super…
Ach Ja, dass Thema Links Verkehr hatten wir ja noch nicht. Läuft eigentlich gar nicht so schlecht. Man beachte nur dringend, dass der Mittelspiegel auch links sitzt und die Blinker nicht. Sonst schaut man immer nach oben rechts (da ist gar nichts) und beim abbiegen geht der Scheibenwischer an.
Nächstes Ziel ist Port Macquarie.
Hier besuchen wir Freunde von Ede ( Lisa + Ray ), wir grillen am Abend und wissen nun endlich warum die Aussis die weltbesten Grillmeister sind. Der Grill ist so groß wie ein deutscher Kleinwagen, so macht grillen Spaß.
Heute wollen wir in die Stadt, in der die australischen Hüte hergestellt werden.
Jeder braucht so einen Hut.

14.01.2007 - Weiter Richtung Norden

Wir haben nun echte Akubra Cattleman wie sie die Stockman tragen. Sieht gut aus und ist sehr sinnvoll bei der Sonne, fehlt uns nur noch das Pferd.
Wir landen in dem kleinen Ort Sawtell in einem sehr netten Bed&Breakfast.
Alamanda Lodge .
Nach der ersten Nacht entschließen wir uns weitere 3 Nächte zu bleiben.
Wir haben wunderschöne Zimmer mit Balkon, sehr sauber und ausgesprochen familiär.
Vor unserem Badfenster liegt eine große Echse auf dem Fenstervorsprung und guckt beim duschen zu, man hab ich mich erschrocken. Wie gut, dass ein Fliegengitter davor ist.
Sawtell liegt sehr schön an der Küste, mit schönem Sandstrand, ca. 10 km vor Coffs Harbour und ca.400km vor unserem Ziel Brisbane.
Am zweiten Tage fahren wir über die Berge fast 400km in das Landesinnere bis Inverell.
Dort gibt es laut Ede sehr große Edelsteinvorkommen. Wir wollen Saphire suchen.
Auf dem Weg dorthin wird die Straße immer wieder von Herden mit hunderten Rindern und wilden Pferden versperrt, dazu natürlich die Stockman auf ihren Pferden, ein super Schauspiel.
Regenwald in den Bergen, dann Landschaft wie in der Schweiz und dann australischer Busch, die Landschaft ist wirklich faszinierend. Wir sehen viele Kängurus zwischen großen Herden von Rindern, Pferden und Schafen.
Die erste Saphirmine erweist sich als Flop, der Typ der zuständig sein soll ist stockbesoffen und kann seinen Job nicht mehr machen. Also auf zur zweiten Mine. Wir kaufen drei Plastikeimer „Dreck“ für ja 5$ AUS, bekommen ein Sieb dazu und versuchen in einem Trog milchiger Drecksbrühe, attackiert von lästigen, beißenden Fliegen, unter glühender Sonne, die Steine von dem Sand zu trennen.(wir sind gegen alles geimpft, Gott sei Dank)
Tja, von nix ´ne Ahnung und noch Glück dabei.
Jörg und ich finden drei Saphire. All die anderen die dort im Schlamm wühlen wollen es gar nicht glauben. Wir lassen alle drei Steinchen schätzen, einer soll wohl fast zwei Karat haben, geschliffen dann noch ca. 0,8Karat. Wert 500 – 1000 Euro wenn er nach dem schleifen klar ist. Wir behalten die drei Steinchen natürlich und werden im Juni sehen was daraus wird, oder auch nicht. Auf jeden Fall ist es ein hübsches Andenken.

JK - Sollte mein Schatz seinen Job mal irgendwann verlieren, dann kann ich Sabine zum „Dreck“ sieben schicken. Sie hatte ein wirklich glückliches Händchen. Wir sind gerettet.

Strandspaziergang in Sawtell und Coffs Harbour: Lichtschutzfaktor 20 ist vorn Arsch, auch dreimal einschmieren bring´s nicht. Ab morgen wird nur noch mir LS30 geschmiert und wenn das nicht funktioniert gibt es hier LS500+ zu kaufen.
Tag drei in Sawtell, wir waren Golf spielen und Ede ist ganz tapfer als Caddy mitgelaufen. 18Loch bei 35Grad unter brennender Sonne, ganz schön heftig.

JK - So liebe ich Golfspielen, schön warm und Ede ist bloß vom Laufen völlig fertig.
Dir rennt die Suppe nur so runter und eigentlich muss Du schon nach dem 3 Loch duschen.
Das nenne ich Vacation…..


Der Platz in Sawtell ist super schön, ganz irre sind aber die Tiere, vor allem die Vögel die hier rum fliegen. Papageien in allen Größen und Farben. Kakadus in Schwärmen und ganz viele hübsche Pieper die die wir noch nie gesehen haben, besser als jeder Zoo.
LS30 dreifach draufgeschmiert funktioniert, wir kriegen keinen Sonnenbrand.

Am Nachmittag machen wir eine Kajaktour. Wenn dann der Wind nicht immer von vorne gekommen wäre, der Arsch nicht so nass gewesen wäre, mir die Arme nicht so weh getan hätten und Jörg nicht Krämpfe in den Oberschenkel bekommen hätte, hätten wir mehr Spaß gehabt.
JK – ich konnte in diesem scheiß Kajak nicht richtig sitzen, war wohl für die Ureinwohner gemacht.

Abends waren wir wieder zum Austern essen, sehr lecker.
JK – Die Austern sind mit Käse überbacken und sind wirklich sehr leckern
In der Kneipe ist Beach party angesagt. Die haben doch tatsächlich die gesamte Kneipe voller Beachsand geschüttet. Die Aussis geben sich die Kante, kommen aus der gesamten Umgebung und wir lassen Ede da. Wir glauben der will sich auch die Kante geben.

Morgen fahren wir nun weiter Richtung Norden. Es wird wärmer werden, laut Wetterbericht hat Brisbane über 38Grad. Wir müssen auch dringend mal wieder Wäsche waschen, hoffen wir finden ein entsprechendes Hotel oder einen funktionierenden Waschsalon.
(an meine Mama: es gibt kein Persil in Down Under)

JK – Der Morgen danach. Ede sieht nicht sehr gut aus. Aber, wie sagte schon meine Mutter, wer saufen kann - der kann auch früh aufstehen, bei 35 Grad 1 Stunde Serpentinen in die Berge rauf fahren und einen 6,5 km langen Wanderweg in einem Rainforest Nationalpark mit uns gehen.
KEIN MITLEID - Eigentlich kann Ede ganz schön jammern.

Am frühen Abend erreichen wir Byron Bay.
Wunderschöne Küste mit kilometerlangen weißen Stränden. Der Ort ist klein, dafür umso voller. Es ist Ferienzeit im Aussieland und Bayron Bay ist der absolute Urlaubsort und offensichtlich auch der Platz an dem für viele Aussteiger die Zeit irgendwo um 1970 stehen geblieben ist.
Wir finden ein Haus mit 2 Schlafzimmern, zwei Bädern, Küche, Wohnzimmer usw.
Waschmaschine und Trockner sind in der Garage. Also Waschmittel kaufen und Wäsche waschen. Die Waschmaschine kann nur kalt waschen, na toll. Also mehrere Male im Wasserkocher heißes Wasser machen und dazuschütten, man muss sich nur zu helfen wissen.

Am nächsten Tag fahren wir zum Ligthhouse von Bayron Bay, wir stehen am östlichsten Punkt von Australien. Ortszeit 11:20 Uhr, 13.01.2007
Wunderschön, eine tolle Küste und in dem glasklaren Wasser sehen wir von oben Delphine, Schildkröten und Rochen im Meer.
Danach geht es an die Beach, die Wellen laden zum schwimmen ein.

JK – Wellen sind bis zu 2m und der Sog zieht Dir die Füße weg. Wir nehmen einen Strandabschnitt der überwacht wird und immer schön einschmieren.
Byron Bay, ist so eine Mischung aus Kaffee „Wichtig“ und den letzten Aussteigern. Am Abend ist hier die Hölle los. In den großen Restaurants gibt es große LCD auf denen den ganzen Abend Wellensurfen gezeigt wird. Die Straßen füllen sich mit Musikern und Kleinsthändlern. Hier gibt es mal wieder Alles zu kaufen was Frau begehrt. NEIN Sabine Schatz, wir haben kein Platz wir haben kein Geld. Wer gegen 18:30 Essen geht hat noch kein Problem einen guten Platz in einem der schönen Restaurants zu bekommen. Um 18:31 sieht es schon anders aus, die gehen wirklich Alle sehr früh zum Essen.
Heute Morgen geht es in den Lamigton Nationalpark. Müssen weiter in Richtung Norden und dann in einer großen Schleife über Westen ein bisschen zurück. Dort gibt es nur Natur.
Nach dem Frühstück – hoffentlich gibt es bald Frühstück, ist schon 7:50 Uhr die Sonne steht am Himmel, mein Schatz und Ede pennen noch, aber nicht mehr lange – geht es los.

15.01.2007 - O´Reillys Guesthouse

O´Reillys Rainforest Guesthouse im Lamington Nationalpark www.oreillys.com.au .

Der Weg dorthin führt uns 75 Kilometer in das Landesinnere. Ein Stück australisches Buschland uns dann in die Berge Richtung Canungra. Es gibt nur eine Straße dorthin. 45Minuten bergauf, viele Spitzkehren und teilweise nur einspurig. Sehr spannend, wenn man nicht sieht ob ein Auto auf dem Weg nach unten ist.
Wir haben wunderschöne Zimmer mit Balkon und einem traumhaften Blick über das Tal in den Regenwald. Hunderte von Papageien, sie sitzen auf unserem Balkon, schauen neugierig in unser Fenster und versuchen in unser Zimmer zu spazieren. Im ganzen Gelände hüpfen kleine Kängurus umher.
Wir machen noch einen Spaziergang und entschließen uns, nach dem Abendessen denselben Weg im Dunkeln zu machen.
Mit großer Taschenlampe bewaffnet laufen wir in den Wald.
Wir haben Glück, wir sehen ein Possum im Baum, kleine Beutelmäuse, riesengroße Ameisen, merkwürdige Würmer, hübsche Schnecken und allerlei merkwürdiges Getier das nachts unterwegs ist.

Regel Nummer 1: fasse nichts an was Du nicht kennst, also Finger weg von allem.
Die Geräusche sind unheimlich, trotzdem gehen wir noch den Weg über die Hängebrücke und treffen am anderen Ende einen älteren Herren der ganz alleine unterwegs ist.
Ein Holländer der seit 30 Jahren in Neuseeland lebt, Wissenschaftler ist und ein bisschen Deutsch mit uns spricht. Toll, wen man im stockdunklem Regenwald in den Bergen Australiens so trifft.
Am nächsten Morgen gehen wir nach dem Frühstück noch einen 6,5 km Wanderweg zu den Wasserfällen. Zurück am Auto werden die verschlammten Schuhe im Auto verstaut und wir machen uns auf den Weg zurück zur Gold Coast.
Am Nachmittag erreichen wir Brisbane und beziehen tolle Zimmer im Marriott mit Blick auf den Brisbane River.

18.01.2007 - Cairns

Wir haben nun drei Tage Brisbane unsicher gemacht. Die Stadtrundfahrt haben wir 6AUS$ günstiger bekommen, weil Ede einen Senior Jugendherbergsausweis hat und weil die beiden mit einer Blonden unterwegs „sein müssen“. Mit dem City Cat (Fähre) sind wir wahrscheinlich schwarzgefahren. Im Casino haben wir ein bisschen Geld gelassen und wir waren beim Frisör. Wir waren super gut essen und haben viel von dieser kleinen und schönen Stadt gesehen.
Für uns mehr als ungewöhnlich waren auch in Brisbane wieder die großen Schwärme black Bads (Fledermäuse oder fliegenden Hunde).
Wie schon in Sydney hängen sie zu hunderten in den Bäumen und fangen bei Dämmerung unter schrillem Geschrei an die Früchte aus dem Bäumen zu fressen und durch die Stadt zu fliegen. Ein skurriles Bild inmitten der Hochhäuser.
Den letzten Tag verbringen wir auf Moreton Island im Tangalooma Resort.
Eine sehr schöne Insel mit traumhaftem Strand, ca. 2 Stunden Bootsfahrt vor Brisbane gelegen.
Ede und Jörg machen eine Quad Tour, sie hätten mehr Fun gehabt, wenn nicht die lahmarschigen Chinesinnen dabei gewesen wären.
Die Jungs wollten quer Feld ein heizen und nicht spazieren fahren.
Ede fliegt nun morgen über Bangkok nach Hause und wir machen uns auf den Weg nach Papua Neuguinea.
Ankunft in Cairns. Der Flug war easy, alles sehr entspannt mit der Quantas.
Ankommend im Cairns Colonial Resort, haben wir erstmal das Zimmer getauscht.
Wir wollen nicht in der hinteren Ecke im Parterre wohnen, für einen Aufpreis von 56AUS$ bekommen wir ein wirklich tolles Zimmer mit Balkon. Wir reservieren es gleich für die Zeit wenn wir aus Papua Neuguinea zurückkommen.
Wenn wir bislang gedacht hatten es wäre warm, dann ist es jetzt brüllend heiß. Wetterbericht für heute, 35 Grad and one Shower, ore two. Jetzt haben wir definitiv die Subtropen erreicht.
Nun sind wir mehr als gespannt auf die Tauchreise und auf das was uns in Papua Neuguinea erwartet.

27.01.2007 - Papua New Guinea

Papua Neuguinea
Wir verlassen das Hotel um 09:30Uhr und fahren zum Flughafen von Cairns.
Die Maschine nach Port Morseby ist eine alte Fokker 100 der Air Niugini. Die Maschine hat ihre besten Tage schon lange hinter sich.
Die Einreise klappt ohne Probleme, wir bekommen für 100 Kina unser Visum, nehmen unser Gepäck in Empfang um es gleich wieder auf für den Weiterflug nach Alotau abzugeben.

Die Maschine hat Verspätung und wir sitzen fast 3 Stunden in einer kleinen völlig überfüllten und stickigen Halle.
Die wenigen Flüge die rausgehen sollen sind verspätet oder werden gestrichen und auf den nächsten Tag verschoben. Die Menschen kommen und gehen wieder, es scheint nichts Ungewöhnliches zu sein das Flüge gecancelt werden.
Wir versuchen locker und entspannt zu bleiben und ruhig abzuwarten was passiert.
Eine andere Möglichkeit haben wir ja sowieso nicht.
In der Dämmerung erreichen wir dann Alotau. Völlig müde und erschöpft steigen wir aus der noch älteren Fokker die laut dröhnend auf der einzigen Bahn dieses kleinen Flughafens gelandet ist aus.
Ein winzig kleines offenes Gebäude im „Nichts“. Unser Gepäck ist ausgeladen und wird mit einem Trecker gebracht. Direkt neben uns startet die alte Fokker wieder und fliegt zurück nach Port Morseby.
Das ganze Dorf ist am Flughafen und bestaunt neugierig das Treiben oder uns?

Eine kurze Fahrt in einem klapprigen Bus über die einzige staubige Straße zum Hafen.

Die Paradise Sport ist ein 30m Katamaran wir steigen ein und es geht los, die ersten Seemeilen vor Papua Neuguinea.
Mit den ersten Sonnenstrahlen werden wir am nächsten Morgen wach und gehen an Deck. Es ist brüllend heiß und wir sind dankbar für das kleine bisschen warmen Wind.
22 Taucher und 11 Mann Besatzung, alles sehr gut organisiert.
Nitrox ist an Bord, wir werden natürlich die sichere Mischung nehmen.
Wir machen unsere ersten Tauchgänge und genießen die Vielfalt die diese Unterwasserwelt zu bieten hat. Alles was das Taucherherz begehrt , alles im Überfluss und alles größer und bunter als wir es bisher je gesehen haben.
Traumhafte Plätze an denen das Boot ankert. Sofort kommen Kinder aus dem Regenwald gelaufen, springen in die Einbäume und rudern zu uns. Sie verkaufen Früchte, Muscheln und Körbe, freuen sich über kleine Geschenke und zeigen den Erwachsenen stolz ihre „Einnahmen“.
Am zweiten Abend überrascht uns ein Gewitter und tropischen Regen. Noch nie haben wir so faszinieret Regen angeschaut, es ist unglaublich was sich über dem Meer abspielt und welche Wassermassen sich über unserem Boot ergießen.
Papua Neuguinea ist eines der am wenigsten erschlossenen Länder der Erde.
Wir werden bis nach Boga Boga Village fahren, dem östlichsten Punkt unserer Tour.
Die Crew der Paradise Sport fährt seit 6 Jahren jede Woche diesen Punkt an und unterstützt mit dem Besuch des Dorfes und dem Kaufen dessen was die Bewohner anbieten können diese Menschen.
Die 4 Stunden Fahrt in der Nacht ist ruhig und am frühen Morgen erreichen wir Bogo Boga.
Traumhaft schön und sehr beeindruckend. Es wurde eine Schule gebaut und die Kinder zeigen uns voller Stolz die zwei Klassenräume. In Boga Boga gibt es keinen Strom, Wasser muss von weit her geholt werden, umso beeindruckender, das die Lehrerin den Kindern englisch lehrt und die Kinder ein Lied in englisch für uns singen. Heute wird die Paradise Sport das letzte Mal hier vor Anker gehen, es ist die letzte Tour die dieses Boot hierher führt. Die Dorfbewohner haben ein großes Fest organisiert und wir dürfen dabei sein.
Die Kinder schenken uns Blumen, es wird getanzt und gesungen und die Frauen haben große Schalen mit Gebackenem und Früchten vorbereitet.
Für uns war es wunderschön und außergewöhnlich und wir sind fasziniert von den Eindrücken.

Am Nachmittag gehen wir noch mal tauchen. Laurenz macht ein Unterwasservideo von uns, er gibt sich unglaubliche Mühe uns immer wieder zu positionieren und die allerbesten Einstellungen zu finden. Nach 68Minuten zwischen 9 und 14 Metern ist er genauso fertig wie wir.
Ich brauche jetzt unbedingt eine Süßwasserdusche ein kühles Getränk und dann einen Kaffee.
Die verbleibenden Tage vergehen rasend schnell, wir haben viele schöne Tauchplätze in Milne Bay betaucht und viele schöne Dinge gesehen. Was gefehlt hat, ist der Großfisch.
Die Crew erzählt uns, dass die Japaner immer wieder alles wegholen. Schade.
Der Tag der Abreise entwickelt sich ganz anders als alle dachten.
Wir verlassen das Boot und warten einen halben Tag im International Hotel von Alotau.
Um 15:00Uhr kommt der Bus und bringt uns zum Flughafen. Katastrophal was dort los ist.
Es ist voller Menschen, brüllend heiß und wir verbringen die nächsten 2 Stunden wartend am Straßenrand. Es tut sich nichts. Es ist keine Maschine da und es kommt auch keine.
Ziemlich schnell steht fest, unser Flug wurde gestrichen. Ratlos holen wir unser Gepäck wieder ab, weitere Informationen erhalten wir nicht.
Der Koch Tony von unserem Boot kümmert sich um uns. Er organisiert Zimmer im International Hotel in Alotau und glaubt gehört zu haben, dass am nächsten Morgen um 07:00Uhr eine Maschine kommt und uns nach Port Morseby bringt. Wir sitzen im wahrsten Sinne des Wortes am Arsch der Welt und kommen nicht weg.
Wenigstens haben wir ein Bett für heute Nacht, die Dusche funktioniert nicht wirklich, das Essen im Restaurant ist mäßig und am dreckigen Pool laufen die Ratten spazieren.
Die Hälfte unserer Mitreisenden verpasst nun ihre Anschlussflüge, die Aufregung ist entsprechend groß. Jeder versucht irgendwie und irgendwo zu telefonieren, Handys funktionieren hier nicht.
Wir treffen und am nächsten Morgen um 05:30 Uhr. Alle sind übermüdet und keiner hat
vernünftig schlafen können. In der Nacht gab es mit den Wachleuten des Hotel und Einheimischen offensichtlich eine Schlägerei, man bittet uns doch lieber auf den Zimmern zu bleiben, es muss erst das Blut weggewischt werden. Super, der Tag fängt ja toll an.
Um 06:00Uhr sind wir am Flughafen, es ist brechend voll und die drei Mann Personal sind restlos überfordert. Wir bekommen handgeschriebene Bordkarten und das Gepäck geht wieder auf den Anhänger vom Trecker, ein Flugzeug ist nicht in Sicht.
Eine weitere Stunde später kommt eine alte Propellermaschine, da sollen wir rein? Da sollen all die Menschen mit die hier stehen? Das funktioniert garantiert nicht!
Tatsache ist, es kommen nur die Weißen mit, also die Touristen, also wir. Alle anderen gehen wieder nach Hause. Absolut Horror was hier abläuft. Ohne weitere Überlegung steigen wir ein, jetzt ist mir auch zum heulen, ich will hier weg.
Umsteigen in Port Morseby im Eiltempo, offensichtlich wartet die Maschine nach Cairns auf uns. Es ist egal wo unser Gepäck ist, Hauptsache wir sitzen in dieser Maschine.
Völlig fertig kommen wir Mittags in Cairns an, auch unser Gepäck ist da.
Für uns steht eines fest, Papua Neuguinea ist kein Reiseland, nichts für uns, nicht unter diesen katastrophalen Bedingungen und nicht mit Air Niugini.
Die Tauchreise war insgesamt sehr schön, wir haben nette Leute kennen gelernt und hatten eine schöne Zeit auf dem Boot. Die Menschen in den Dörfern der Inseln waren sehr freundlich und ausgesprochen höflich. Leider leben sie alle in erbärmlicher Armut, leiden unter Hunger, Wassermangel und Krankheiten, es kümmert niemanden in diesem Land was mit diesen Menschen passiert und was aus ihnen wird. Sehr traurig und erschütternd.
Port Morseby und Alotau sind furchtbar, das Fliegen mit Air Niugini innerhalb PNG erfordert mehr als Gottvertrauen, Mut und Geduld. Wir sind froh, dass wir wieder in Australien sind.

29.01.2007 - Thema Tickettausch

Wir sind mal wieder bei Starallianz/Lufthansa und deren wirklich bescheidenen Service der hier für World Around angeboten wird.
Unser Reisbüro hatte uns informiert, dass LH die Flüge auf der Strecke Kapstadt – Frankfurt eingestellt hat und diese jetzt vom Partner SAA übernommen wird.
Ich denke ja, wird wohl KEIN Problem sein, aber weit gefehlt.
-Eine Umbuchung auf SAA ist nicht möglich, KEINE 3-stellige LH-Flugnummer
-Umbuchung auf Kapstadt-Johannesburg-Frankfurt, wurde uns angeboten. Leider nicht am gewünschten Rückreisetermin möglich, schon ausgebucht. Rückreise 1 Tag früher und leider dann auch nicht in der Business, nur auf Warteliste
Scheiß Service Lufthansa für World Around oder Worldaround usw. Wir hatten unsere Reisziele Euren Verbindungen angepasst, wofür!!! und nicht vergessen, wir hatten ein Ticket für Kapstadt-Frankfurt und eine Zusage für Business.
Frau Hensmann, aus unserem Reisebüro, ist auch schon verzweifelt an LH und Miles & More.
Letzter Versuch ein Anruf bei der Servicehotline von LH aus Australien, muss man sich schon aus dem Urlaub um jeden Scheiß kümmern. Zum Glück eine sehr hilfsbereite und freundliche Mitarbeiterin am Telefon, leider wurden alle Angaben bestätigt. Angebot von LH, Umbuchung auf SAA Direktflug (Leider nur ECO), ein Lichtblick.
Bedeutet leider auch wieder NEUE Tickets und Kosten, diese wird hoffentlich LH übernehmen. Die Tickets können wohl auch nur noch in Hong Kong ausgetauscht werden. Ich hoffe nur, dass dieses mal der Tickettausch wenige Minuten in Anspruch nimmt und alles vorbereitet ist. Ich habe KEINE Lust schon wieder am Flughafen einige Stunden Wartezeit aufzubringen, nur weil der Service so schlecht ist.


Reiseplanung
Wir haben uns entschieden die Strecke von Cairns nach Brisbane mit einem Wohnmobil zu befahren. Die Kosten für Wohnmobil oder Pkw/Hotel halten sich die Waage. Leider erwies sich die Suche nach einem Wohnmobilvermieter, der auch noch freie Kapazitäten hat als etwas schwieriger. Irgendwie, lieber Ede, ist jeder Anbieter ausgebucht. Wir wollen doch nur ein kleines Auto. Jetzt fahren wir mit einem 7m langen Euro Deluxe von Apollo, haben diesen für den Preis eines kleinen Euro Cruiser bekommen, war kein Kleiner mehr da.
Super Angebot – Apollo, Danke
Also, vom 23.02.07 – 09.03.07, fahren wir mit einem Wohnmobil die Küste von Nord nach Süd, von Cairns nach Brisbane. Freu mich..

04.02.2007 - Port Douglas

Drei Nächte im Cairns Colonial Resort, wir haben zwei Tage tatsächlich mal nichts getan.
Ich hatte einen Hausfrauentag und wir haben wieder saubere Klamotten, sehr schön.
Unsere Wäsche leidet unter dem aggressiven Waschmittel und unter diesen Presswaschmaschinen. Spätestens in Asien werden wir Sachen erneuern müssen.
Mein armer Mann hat schon Löcher in einem T-Shirt und eine komisch ausgeblichene Hose.
Sehr schick, mein Schatz, habe Dich trotzdem lieb.
Wir machen uns nun auf den Weg nach Port Douglas.
Mountain View Lodge an der Oak Bay bei Walter und Rita. Wir haben einen sehr schönen Bungalow mit eigenem Whirlpool, zwei Schlafzimmern, Aircondition und eigenem BBQ auf der Terrasse.
Wir füllen den großen Kühlschrank und am Abend wird gegrillt.
Es ist Regenzeit in Queensland, bedeutet 34Grad und zum Nachmittag und in der Nacht tropischer Regen. Für uns ist der Regen kurz vor Weltuntergang, Walter erzählt, dass es harmlos ist und noch viel heftiger sein kann.
Die Strände hier sind wunderschön aber Menschenleer. Nix mit Baden, nix mit Füße ins Wasser! Quallenalarm, Box Jellyfish!! und in der Nähe von Flüssen auch noch Krokodile.
Die Würfelquallen mit ihren 3m langen Tentakeln leben in den Flüssen und werden mit dem Regen rausgeschwemmt, daher sind die Strände in dieser Zeit mit absoluter Vorsicht zu genießen.
Wir haben einen wunderschönen Pool für uns ganz alleine, was wollen wir mehr.
Daintree und Cape Tribulation werden in jedem Reiseführer als special place beschrieben. Von unserem Standort aus ist Cape Tribulation in ca. 1,5 Std. zu erreichen, also los.
Eine traumhafte Küstenstraße die immer wieder in den Regenwald verzweigt und bis zum Daintree River führt. Hier müssen wir die Fähre nehmen um weiter zu kommen.
Durch den Regenwald in die Berge bis zum Cap, sehr schön zu fahren und am Ende ist Nichts.
Wirklich Nichts, außer Regenwald, ein paar kleine Resorts und menschenleere Strände.
Landschaftlich traumhaft schön, absolut ruhig und unendlich heiß und feucht.
Die Straße Richtung Norden ist für uns hier zu Ende, es gibt nur noch eine Piste die, wenn sie nicht gesperrt ist, nur mit Genehmigung, geländegängigem Fahrzeug und entsprechender Ausrüstung befahren werden kann. Das letzte Schild lautet:„next Toilet in 46km“, na super, als wenn es nicht Wichtigeres geben würde.
Wir stoppen an den verschiedenen Aussichtspunkten und besuchen den Discovery Centre.
Sehr sehenswert, leider bekommen wir den Cassowary nicht in freier Wildbahn zu sehen.(dafür die schicken Warnschilder an der Straße)
Auf dem Rückweg machen wir noch einen Abstecher nach Daintree.
Auch hier, Nichts. Zwei Cafes, zwei Imbissbuden und eine Touristeninformation.
Die Attraktion hier, eine Flussfahrt auf der man die Salzwasserkrokodile sehen kann.
Wollen wir nicht, also gehen wir nur eine Kleinigkeit essen und fahren zurück nach Hause.
Noch etwas zu unserer Unterkunft:
Mountainview Lodge www.mountainviewlodge-australia.com
Sehr idyllisch am Rande der Tablelands ca. 10 Autominuten von Port Douglas entfernt gelegen. Walter und Rita haben sich hier ein kleines Paradies geschaffen und bieten ihre in Eigenregie gebauten Bungalows auch als Bed&Breakfast an. Sehr hoher Standard, durchaus perfekt, absolut empfehlenswert.
Ruhig, sauber und familiär. Wir fühlen uns sehr wohl hier.
Wunderschöner Garten den die beiden hier angelegt haben, Rita hat mehr als 80 verschiedene Vögel in ihrem Garten gezählt. So sitzen wir also morgens auf unserer Terrasse und frühstücken mit Papageien und allerlei bunten Piepern.
Übrigens: es ist hier so warm, dass das Marmeladenglas aus dem Kühlschrank, auf den Tisch der Terrasse gestellt, an zu dampfen fängt.
Am Sonntag ist Markt in Port Douglas, Rita empfiehlt uns einen Besuch und erzählt uns von den Aboriginals die dort ihre wirklich echten Bummerrang und Didgeridoo für einen reellen Preis anbieten. Wir werden auf jeden Fall hingehen.

08.02.2007 - Wunderschöne Tablelands

Der Marktbesuch am Sonntag ist ins Wasser gefallen. Es hat geregnet. Macht nichts, wir haben ja noch einen Sonntag hier.
Also auf in die Tablelands.
Wir haben Glück, der Regen hört in den Bergen auf und wir fahren die kurvenreiche Straße von Mossmann über Mareeba nach Atherton. Traumhaft schön und absolut sehenswert.
Es gefällt uns so gut, dass wir in den nächsten Tagen noch zweimal hochfahren.
Haben also nach drei Tagen die gesamte Strecke von Mossmann im Norden bis Millaa Millaa im Süden abgefahren. Es hat sich gelohnt, es sind wirklich wunderschöne Tablelands.
In Millaa Millaa haben wir einen Abstecher zu den Wasserfällen gemacht. Milla Milla Falls, Zillie Falls und Ellinjaa Falls. Sehr hübsch, aber nicht ganz so spektakulär wie im Reiseführer beschrieben.
Unser Highlight sollten wir aber noch kriegen. An den Ellinjaa Falls kam uns ein Ranger entgegen, er erzählte uns von einer sehr großen Spinne direkt am Weg zum Wasserfall. Nicht giftig, aber sehr schön groß. Wir sollten sie uns unbedingt anschauen.
Tatsache war, wir sind nicht bis zum Wasserfall runter gelaufen, ich hätten unter dem Spinnennetz durchlaufen müssen, das mache ich garantiert nicht.
So eine große Spinne (min.10cm Durchmesser, ohne Beine) in einem so großen Netz direkt über dem Weg, da laufe ich nicht drunter durch.
Ich mache noch ein „schnelles, vorsichtiges“ Bild und dann gehen wir lieber zurück zum Auto.
Laut Wetterbericht soll der Regen aufhören. Der Cyclon Nelson ist in der vergangenen Nacht knapp an uns vorbeigeschrammt, Glück gehabt.
Die Straßen bei Innisfails sind wieder einigermaßen befahrbar. Wir sind heute dort entlang gefahren und waren dann doch froh, dass wir einen etwas größeren Allradwagen haben. An einigen Stellen steht das Wasser noch ziemlich hoch und wir mussten sehr langsam durchfahren.
Jörg macht sich aber erst Sorgen, wenn das Wasser vor der Windschutzscheibe eine Welle schmeißt, sagt er. Na dann, ist ja alles noch im grünen Bereich.
Wenn dann morgen die Sonne scheint, wovon wir ganz fest ausgehen, werden wir zum Golf spielen gehen. Es gibt hier sehr schöne Plätze, zwar mit Kängurus und Krokodilen, aber das hält uns garantiert nicht ab.
Apropos Krokodil:
In dem River nahe unserer Unterkunft lebt ein Krokodil. Wenn die Sonne scheint liegt es immer an derselben Stelle und sonnt sich.
Da Jörg jeden Morgen eine Runde im Pool schwimmt, schaut er immer erst, ob „unser Kamerad“ nicht schon drin ist, besser ist das.

11.02.2007 - Ich gehe abends nicht mehr raus

Das Wetter könnte besser nicht sein, wir gehen noch mal zum Golf spielen.
Sea Temple Golf&Country Club (www.seatempelgolf.com.au)
Haben allerdings fast alle Bälle verloren. Es gibt sehr viele Wasserhindernisse und hohes Raff auf dem Course.
Jeder Ball, der nicht da lag wo er einwandfrei zu spielen und zu sehen war, haben wir als verloren gezählt. Die Warnschilder „WARNING wildlife can be hazardous, estuarine crocodiles live in areas of this golf course DO NOT APPROACH“ halten uns davon ab, auch nur einen Ball zu suchen.
Am Samstag fahren wir nochmals zu den Barren Falls nahe Kuranda. Die Sonne scheint, wir sind früh, es ist angenehm kühl und wir sind ganz alleine, wunderschön.
Am Nachmittag wird gegrillt, allerdings mit Verzögerung.
Der Salat ist angerichtet, das Knobibrot ist fertig und das Fleisch ist well dun, da sieht Jörg eine Spinne. Groß, haarig und direkt an unserer Terrasse. Ich habe Angst vor Spinnen, Jörg eigentlich nicht. Das Teil ist aber so groß, das Jörg lieber mal zu Walter geht, er möge mal gucken. Hansmann! Sehr groß ! Eigentlich aber nicht in der Nähe von Häusern ! Ja und, die sitzt direkt an unserem Haus, ob die das nun eigentlich tun oder uneigentlich nicht.
Walter macht sie weg, danke.
Bei dieser Gelegenheit erzählt er uns von Taranteln die so groß sind, dass sie Vögel und Mäuse fressen.
Eine lebt auf dem Grundstück und er zeigt uns „ihr Zuhause“. Super, wollte ich sowieso schon immer mal sehen.
OK, Hansmann weg und das Grillfleisch hat geschmeckt.
Abends fahren wir noch mal nach Port Douglas rein, ein Bier trinken. Zurück kommen wir im Dunkeln.
1. Problem die Kängurus die sich nach dem Dunkelwerden den Arschi auf dem Asphalt wärmen. Wir hatten wieder mal Glück, keines getroffen.
2. Problem die Millionen von Faltern und Motten, es sieht im Scheinwerferlicht aus, als wenn es schneit.
3. Problem die Frösche. Riesengroße Kröten sitzen überall, auch in unserem Garten.
Also, Hansmann , Tarantel, Riesenkröten und das Krokodil im River. Fazit: ich gehe im Dunkeln nicht mehr alleine raus.!!

22.02.2007 - Haie, unruhige Nächte und dreimal Lizard Island

Wir gehen am Donnerstagabend an Bord der Spoil Sport. Schöner, großer Katamaran , der ausreichend Platz für 27 Gäste und 12 Crew-Mietglieder bietet. Kapitän Larry, wir waren mit ihm in PNG, fährt die Nacht durch um am Freitagmorgen, Höhe Cooktown, am ersten Tauchplatz des Great Barrier Reef zu sein. Die erste, ziemlich unruhige Nacht.
Tauchen am Riff:
Sicht gut, wenig Strömung und trotzdem Großfisch.
Nun haben wir sie endlich, Haie, Tunfisch, Makrelen ……..
Bei jedem Tauchgang sind Haie zu sehen, sehr schön und wir freuen uns, dass sie hier in so großer Zahl anzutreffen sind.
Die 2. Nacht fährt die Spoil Sport zum Osprey Reef. Wir haben Welle und Wind, also 9 Stunden mehr als unruhiger Fahrt. Wir geben irgendwann den Versuch in der Kabine zu schlafen auf und legen uns mit unseren Schlafsäcken auf die Sonnenliegen am Oberdeck. Es gelingt uns, wenigstens ein bisschen zu schlafen.
Das Osprey Reef entschädigt für die stürmische Fahrt, ein sehr großes und wunderschönes Riff mit traumhaften Steilwänden. Wir haben 3 super Tauchgänge und „Fisch ohne Ende“.
Es ist alles da was wir Taucher sehen möchten, alles im Überfluss und alles etwas größer.
Wunderschöne Weich und Hartkorallen, wunderschöne Platos auf denen die Haie einfach so rum liegen oder ihre Kreise ziehen, toll.
Für den dritten Tauchgang am Sonntag ist die große Haifütterung geplant.
Das Ganze läuft wie folgt ab:
Die Haie sind schon da und es ist doch ein bisschen unheimlich hinabzutauchen.
Alle Taucher auf 15Meter runter und im Halbreis an die Wand setzen. Auf einem Block vor uns wird eine Tonne befestigt. Mittels Seilzug wird der Deckel geöffnet und an einer Boje treiben große Tunfischköpfe heraus. Es geht los, die Haie stürzen sich wie verrückt auf die Fischköpfe und zerreißen sie. Aus allen Richtungen schießen die großen Haie heran und wir müssen einige Male die Köpfe einziehen so dicht jagen sie an uns vorbei. Ein wahnsinniges Spektakel. Die Anzahl der Haie ist nicht zu schätzen, 20-30 große und kleinere Exemplare. Meistens Weißspitzenriffhaie, es sind aber auch ein paar größere Hochseehaie dabei. Leider keine Hammerhaie, oder vielleicht zum Glück?
Das Ganze dauert ca. 30 Minuten dann sind die Fischköpfe zerfetzt und verschwunden, die Tonne wird gelöst und treibe an der Boje nach oben. Das Zodiac nimmt die Tonne auf und bringt sie zurück zum Boot, damit ist die Vorstellung beendet.
Ja, nur die Haie sind so schnell nicht weg. Sie ziehen ihre Kreise und streiten mit anderen Fischen um gefundene Reste. Egal, wir müssen da durch tauchen um zurück zum Boot zu gelangen. Ich liebe es, Blauwasser, unter uns das dunkle Nichts aus dem Haie hochkommen die dann Kreise um uns ziehen und der Weg zum Boot ist weit. Ich bin beim Tauchen die Ruhe selbst, entspannt und langsam, genieße die Muße und die Stille und habe absolut keinen Bock auf Schnelligkeit – aber nicht jetzt. Ich habe den ganzen Weg das Gefühl mir hängt Einer am Ar…. und bin froh, als wir die Leiter am Boot erreichen.
Es war ein super Schauspiel und ich freue mich, dass wir so etwas erlebt haben. Wer Angst vor Haien hat, sollte dies aber besser nicht tun. Ganz ungefährlich ist es, denke ich, bestimmt nicht.
Nach einer weiteren Nachtfahrt (diesmal haben wir eine LMAA-Pille eingeschmissen) erreichen wir Lizard Island.
Der größte Teil der Gäste verlässt das Boot und fliegt von hieraus zurück nach Cairns.
Auch Birgit aus Ammersbek, die Welt ist eben doch klein, fliegt zurück.
9 neue Gäste kommen an Bord und wir legen ab, zurück in Richtung Norden….. dachten wir.
Probleme mit der Maschine zwingen uns zurück in die Bucht. Der Maschinist versucht zu reparieren, der Kapitän versucht dreimal loszufahren, Nichts. Wir drehen dreimal um und stehen nun in der Bucht vor Lizard Island mit nur einer funktionierenden Maschine. Das Ersatzteil kommt mit dem Flugzeug, am nächsten Morgen können wir dann weiterfahren.
Leider schlägt das Wetter um. Wir haben Wind, Welle und teilweise sehr heftigen Regen.
Dass es über Wasser genauso nass ist wie unter Wasser stört uns nicht, Schade ist, das an den Riffen die Sonne fehlt. Die Riffe sind voll mit Fischen, eine unglaubliche Vielzahl von Korallen und auch Großfisch ist immer wieder zu sehen. Leider ist aufgrund der unruhigen See die Sicht relativ schlecht geworden und das fehlende Licht nimmt uns viel von den schönen Farben. Wir genießen trotzdem die Tauchgänge und die Fahrt mit dem Schiff.
Am letzten Tag gibt es noch einen kleinen Unfall. Eine Taucherin aus Spanien verletzt sich an der Hand. Der Schnitt ist groß und der Kapitän beschließt direkt und schnellst möglich nach Cairns zurück zu fahren. Gut so, wir verlieren nur den letzten Tauchgang.
8 Stunden Fahrt geben uns genug Zeit unsere Bilder zu sortieren und diese Zeilen zu schreiben. Wir werden diese Nacht noch auf dem Boot verbringen, morgen gehen wir dann ins Hotel, waschen Wäsche und packen neu zusammen. Dann machen wir uns mit dem Wohnmobil auf den Weg nach Brisbane.

27.02.2007 - On the road again

Nun haben wir unser Wohnmobil, haben uns sortiert und sind die ersten 250 km gefahren.
In Rollingstone auf einem Big4 Beach Caravan Resort www.big4.com.au bleiben wir die erste Nacht und genießen den Blick aufs Meer aus unserem rollenden Wohnzimmer.
Am zweiten Tag fahren wir 350km und erreichen am frühen Nachmittag Airlie Beach. Wir „mieten“ uns für 3 Nächte im Big4 Holiday Park „ airli cove“ www.airliecove.com.au ein, wir wollen uns die Whitsunday Island (1770 an einem Pfingstsonntag von Captain Cook entdeckt) anschauen. Der Strand an der Witehaven Bay auf Whitsunday Island soll der weißeste der Welt sein, das werden wir selbstverständlich genau prüfen.

JK – leider bin ich gezwungen hier auf diesem Wege noch einmal ein paar hilfreiche Worte an die Männer (wenn Sie denn fahren) zu richten. Das Problem beginnt mit dem Linksverkehr, also links fahren. Frau (wenn Beifahrer) möchte auch weiterhin des Öfteren rechts einsteigen – FALSCH, links mein Schatz. Wenn Copilot sagt, wir biegen da vorne rechts ab, bitte noch einmal vorsichtig nachfragen, denn das Schild zeigt links. Auch in Australien fährt man runter in den Süden und rauf in den Norden und nicht weil Linksverkehr umgekehrt. Die Sonne geht immer noch im Osten auf und im Westen unter, den Weg nimmt die Sonne über Norden (Australien liegt unter dem Äquator). Ach Ja, wird der Copilot gefragt, Schatz wie weit ist es noch bis zum Ziel, kommt die Antwort, wir sind gleich da – müsste da um die Ecke kommen! Achtung, bitten daran denken, Frau hat die Größenverhältnisse von Australien mit einkalkuliert und meint eigentlich – so ½ Stunde noch in ca. 50 Km sind wir da. Seht es locker, irgendwann kommt man immer an.

04.03.2007 - Von den Subtropen in die Tropen

Mit einem Katamaran fahren wir von Airlie Beach auf die Whitsunday Islands. Hamilton Island ist eine kleine, wunderschöne und sehr gut situiert Insel. Wir mieten uns für eine Stunde ein Golf Card, auf dieser Insel gibt es fast keine Autos, und schauen uns viele tolle Häuser mit fantastischen Aussichten an. Der Blick über die Insel und auf das Meer hinaus ist wirklich grandios. Nach 1,5 Stunden fährt unser Schiff weiter nach Whitheaven Beach.
Ja, der Strand ist wirklich unglaublich weiß. Der Sand ist wie Puderzucker und definitiv schneeweiß. Wir verbringen den Nachmittag also am weißesten Strand der Welt.
Und jetzt meine Retourekutsche für das mit dem Linksverkehr, dem Links abbiegen und übrigens gehen hier auch die Türen andersherum aufzuschließen:
Warum sind Männer so unromantisch? Da sind wir in den schönsten Städten der Welt (San Francisco, Sydney und das was wir noch vor uns haben), tauchen am größten Riff der Welt , sind zwischendurch am Arsch der Welt (Alatau/PNG) und nun am weißesten Strand der Welt und mein Mann meint, es ist doof ein bisschen Sand mitzunehmen. Jörg sagt, man nimmt keinen Sand mit und trägt ihn ¼ Jahr mit um die halbe Welt. Nee, Mann nicht, aber Frau.

In Rockhampton verlassen wir, rein geographisch, die Subtropen und befinden uns nun wieder in den Tropen.
Wir sind zügig unterwegs, das Wohnmobil läuft gut und wir fahren über endlos gerade Straßen durch endlosen Australischen Busch und vorbei an scheinbar endlosen Zuckerrohrfelders. Relativ unspektakulär, aber landschaftlich wunder schön.
Wir kommen weiter als wir eigentlich wollten und erreichen am Nachmittag Gladstone. In Benaraby übernachten wir wieder auf einem „ Willowgrove on the RiverBig4“ Campingplatz um dann am nächsten Morgen zu unserem nächsten Ziel Harvey Bay zu fahren.

Hervey Bay liegt direkt vor Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. Ob ich Sand mitnehme? Auf Fraser Island gibt es auch bunten Sand (verschiedene Rot Töne) sicherlich auch eine schöne Erinnerung, oder mein Schatz?
In Hervey Bay angekommen steuern wir wieder einen Big4 Campingplatz an, diesmal den „Fraser Lodge Holiday Park“ www.fraserlodge.com.au . Dieser Platz liegt ca. 250m von der Beach bzw. von der Esplanade entfernt. Unseren ersten Tag verbringen wir an der Beach und laufen am menschenleeren Strand ca. 5km bis zum Hafen. Auf dem Rückweg ist Ebbe und an dem nun doppelt so breiten Strand sind außer uns beiden jetzt auch Millionen von blauen Krebsen unterwegs. Noch nie haben wir so viele Krebse gesehen. Dort wo wir lang laufen krabbeln tausende von Krebsen auseinander um sich hinter uns wieder zusammen zu finden.
Der gesamte Strand scheint sich zu bewegen und wenn die Krebse aufgeregt laufen raschelt es, ein lustiges Schauspiel.
Fraser Island, wir werden um 06:20am zu unserer Lake McKenzie Tour abgeholt und fahren zum Hafen. Das Boot legt pünktlich ab und wir fahren nach Fraser Island, der größten Sandinsel der Welt. www.kingfisherbay.com
Im Kingfisher Bay Resort erwartet uns ein Ranger und wir steigen in einen großen MAN Allrad-Lkw um. Wir müssen uns anschnallen und wissen kurz darauf auch warum. Offroad Sandpiste, quer über die Insel zum Lake McKenzie. Wer Rückenprobleme hat, sollte sich diesen Trip besser verkneifen. Uns macht es enormen Spaß.
Lake McKenzie ist ein riesengroßer Süßwassersee mit weißem Strand, sehr einladend für ein erfrischendes Bad. Es gibt Kaffee, Tee und Muffins zur Stärkung bevor wir zur Central Station fahren. Eine heftige Fahrt über die ausgefahrenen und engen Sandpisten. Uns kommen Touristen mit gemieteten 4WD entgegen und manch einer ist völlig überfordert mit dem gebuchten 4x4 Adventure und versucht krampfhaft die Pisten zu bezwingen und das Auto dabei am Leben zu lassen. Der Ranger hat seinen Spaß mit den Touris und wir genießen die Fahrt in dem robusten LKW.
Im Eurong Resort ist Lunchtime, sehr lecker und sehr schön vorbereitet für uns. Anschließend fahren wir die Seventy Five Mile Beach ca.50 Minuten hoch in den Norden bis zu den Pinnacles. Hübscher, bunter Sand in tollen Formationen (ich habe keinen Sand eingepackt).
Der Weg zurück führt uns am Maheno Wrack welches hier 1935 strandete, dem Eli Creek, Happy Valley und den Rainbow Gorge vorbei. Wir haben überall genügend Zeit uns umzuschauen, eine Pause zu machen, schicke Bilder zu schießen und „unser“ Ranger weiß viel über diese Insel zu erzählen.
Ein rundum gelungener Tag auf Fraser Island, zurück in unserem Wohnmobil sind wir völlig platt und gehen nach einem kühlen Bier direkt in unser Bett.
Wir verbringen noch zwei ruhige Tage an der Hervey Beach um uns dann auf den Weg zum Australia Zoo zu machen.

07.03.2007 - Dicky Beach und Crocodile Hunter

Campingplatz direkt am Strand, so mögen wir es. Dicky Beach Holiday Park in Caloundra, nur noch ca.1Autostunde von Brisbane entfernt. Unser Standort für die letzten Nächte im Wohnmobil und die letzten Tage in Australien. Wohnmobil gerade hinstellen, Markise ausfahren, Tisch und Stühle raus und die Seeluft genießen. Anschließend an die Beach und rein in die schönen Wellen, alles bestens. Am Strand liegt das Wrack der SS Dicky das der Beach seinen Namen gibt, daran vorbei erstreckt sich der Strand ein paar Kilometer weit.

Australia Zoo in Beerwah, nur 30Minuten von unserem Standort entfernt. Ideal, wir machen uns nach dem Frühstück auf den Weg dorthin.
Wir sind überrascht wie groß der gesamte Zoo ist, herrlich angelegt sehr eindrucksvoll und wirklich bewundernswert. Koalas, Dingos, Emus, Cassowaries , Wombats und Wallabies sehen wir seit Wochen auf Straßenschildern …. Next 50km…., hier kann ich einen Koala auch einmal streicheln und die Wombats laufen mit ihrem Baby an uns vorbei.
Kängurus hatten wir in den letzten Wochen mehr als genug, so im Zoo sind sie und fast lieber als auf den Straßen.
Natürlich gehen wir in das Crocoseum und schauen uns die Show mit den Krokodilen an, sehen uns all die Schlangen an die es auf diesem Kontinent gibt und sind froh, dass uns keine von den doch ziemlich großen Teilen begegnet sind.
Zum Abschluss haben wir uns also noch mal alle Tiere Australiens angeschaut und einen herrlichen Tag im Australia Zoo verbracht.

10.03.2007 - Wieder in Brisbane und Asien wir kommen

Wir haben mit unserem Wohnmobil über 2000km „abgerissen“, haben schöne Campingplätze angefahren und wirklich viel gesehen. Wir haben mit der letzen Strecke von Cairns nach Brisbane nun die gesamte Ostküste Australiens von Sydney bis Cape Tribulation abgefahren und fanden es wunderschön.
Die letzten Tage an der Dicky Beach waren herrlich, das Wetter war wiedererwartend blendend und wir haben es uns gut gehen lassen.
Die letzte Tour auf dem Weg nach Brisbane führt uns über die Glass House Mountains. Die Sicht ist heute sehr gut und es lohnt der Stopp am Look Out, wirklich eine wunderschöne Aussicht.
Wir geben „unser“ Wohnmobil in Brisbane wieder ab und fahren mit dem Taxi zum Hotel.
Abends gehen wir nett Essen und noch einmal Pokie spielen im Casino, ein netter Abschluss für die Zeit in Australien.
Morgen Abend geht unser Flug nach Hong Kong. Damit beginnt unsere Zeit in Asien, wir freuen uns darauf.

JK, noch ein paar Anmerkungen von mir zu Australien.
Das in Australien die Wege etwas weiter sind haben wir gemerkt, dass die Australier sich mit fremden Federn schmücken auch. Die Marmelade, die Mettwurst, die Autos etc. sind nicht Made in Australien. Da wo Made in Australien drauf steht ist noch lange nicht Made in Australien drin, denn die Marmelade kommt aus England und die Gläser aus China, abgefühlt in Australien. So ist es bei der Wurst, bei dem Grill, irgendwie bei Allem.
In den Großstädten sind die hälfte Asiaten und man sagt, dass die Gold Cost schon den Japanern gehört. Die wichtigste Süd/Nordverbindung, der Highway 1, säuft während der Regenzeit ab und dann läuft da gar nichts mehr. Die Nachrichten befassen sich zu 50% mit Sport, 40% mit sich selbst, 9 % mit UK und der Rest ist die Welt. Das Great Barrier Reef haben Sie vor der Tür und dass lassen Sie sich auch gut bezahlen.
Die Menschen sind super freundlich, die Natur beeindruckend, viele Strände sind bewacht und man fühlt sich sehr gut aufgehoben. Es ist ein fantastisches Land mit fantastischen Menschen und darauf können Sie stolz sein. Australien ist immer eine Reise wert.
Bis bald, wir sehen uns wieder.

14.03.2007 - Grandioser Kulturschock, Brisbane-Singapore-Hong Kong

Brisbane -> Singapore -> Hong Kong
Insgesamt 11 Stunden Flug plus das Umsteigen in Singapore und der Immigration in China, wir sind ziemlich platt als wir in unserem Hotel in Hong Kong ankommen.
Nun wohnen wir für 3 Nächte im Marriott Renaissance Harbour View Hotel im 34.ten Stock auf Hong Kong Island im Stadtteil Wan Chai mit Blick auf den River und auf Kowloon.
Wir verpennen den ersten Abend, sind dafür aber umso frischer am nächsten Morgen und gehen voller Erwartungen zu der gebuchten Stadtrundfahrt. 5 Stunden Stadtrundfahrt mit allen wichtigen und schönen Sehenswürdigkeiten dieser Stadt. Viele wichtige Tipps und viel Interessantes wird erzählt und wir erhalten viele für uns eindrucksvolle Informationen.
Das Wetter spielt nicht so mit, wie wir es gerne hätten. Die Wolken hängen tief, so auf Höhe des 40.ten Stockwerkes. Wir können die Spitzen der Hochhäuser also nicht sehen. Der Victoria Peak Tower liegt komplett in den Wolken, wir sehen absolut nichts von der Skyline, wir sehen ja kaum die Hand vor Augen. Dem sehr netten, deutsch sprechenden Tourleiter tut es so leid, dass er uns eine eigene Photographie, von der Aussicht wie wir sie hätten haben sollen, schenkt. Gut, das wir noch einen Tag in Hong Kong haben, morgen soll das Wetter besser werden.
Wir fahren mit einer Junke durch den Junkenhafen Aberdeen im südlichen Hong Kong. Hier leben noch über 1000 Menschen auf Hausbooten. Zu Zeiten als Hong Kong noch engl. Kolonie war durften die chinesischen Fischer die Stadt nicht betreten. Die Stadt gehört nun seit fast genau 10 Jahren wieder China, es leben aber immer noch Fischer auf ihren Booten.
Wir fahren am größten schwimmenden chinesischen Restaurant „Jumbo“ vorbei (3 stöckigem mit 3000 Plätzen). Sieht von vorne und von der Seite super schick aus, aber von hinten…....die Küche…….um Gottes willen!

Zum späten Nachmittag verziehen sich tatsächlich die Wolken einwenig und am Abend haben wir eine sehr schöne Sicht auf die nun gigantisch beleuchtete Skyline. Was für ein Wahnsinn,
dieser Anblick ist nicht in Worte zu fassen. Wir sind überwältigt.
In Hong Kong und in Kowloon gibt es jeden Abend um 20:00Uhr eine Lasershow, von unserem Hotel sind es nur 10 Gehminuten bis zur Hafenpromenade und zum besten Aussichtspunkt in Richtung Kowloon. Wenn uns beim Anblick der Skyline am Abend die Worte gefehlt haben, dann verschlägt es uns jetzt völlig die Sprache. Kommentar von Jörg: „da spricht die Welt über globale Erwärmung, dafür schaltet man in Sydney am Abend die Beleuchtung der Hochhäuser aus und hier prügelt man in vollen Zügen die Energie in den Nachthimmel hinaus, was für ein Wahnsinn“.
Beim Abendessen haben wir überlegt wie wir es in Worte fassen, was wir heute erlebt haben, uns ist nichts eingefallen was unsere Empfindungen entsprechend wieder geben würde.
Wir kommen uns vor wie in einer Momentaufnahme im Tetris Spiel in einem großen Ameisenhaufen, ich glaube, ich habe einen Kulturschock.
Die Stadt ist wirklich überwältigend und hat die imposanteste Skyline die wir je gesehen haben.
Tag 2, wir erkunden die Stadt auf eigene Faust und fahren mit der Fähre nach Kowloon, um eigentlich wieder zurück nach Hong Kong zu fahren, aber zur Central Station. Erspart uns einen erheblichen Fußmarsch. Die Fähre kostet 2,20 HK$ pro Person, also ca. 22€ Cent und Spaß macht es auch noch. Auf Höhe des Central Market ist die längste Freiluftrolltreppe der Welt(von 6am bis 10am up und von 10:20am bis Mitternacht down).Die Rolltreppe endet im Stadtteil Soho.
Wieder runter geht es also zu Fuß unendlich viele Stufen runter. Es ist unglaublich interessant, wir sind mittendrin und erkunden auch die ein und andere Nebenstraße, landen auf einem Markt und schlängeln uns durch das mehr als geschäftige Treiben.
Wir wollen zurück zur ifc Mall, ein neues, großes und schönes Einkaufzentrum. Auf dem Weg dorthin landen wir in einem ESPRIT Geschäft, welch ein Einkaufsparadies. Unglaubliche Preise, unglaubliche Auswahl und eine Verkäuferin für mich ganz alleine. Ergebnis: Eine Hose,6 T-Shirts und neue Unterwäsche für gerade einmal 1000HK$. (100€)
Die ganze Stadt ist eigentlich ein Einkaufsparadies, auch für meinen Schatz.
Elektronik , High Tech , Uhren ,Handys und alles was auch das Männerherz begehrt zu wirklich sehr günstigen Konditionen. All das werden wir aber in Singapore erkunden und schauen ob wir das ein oder andere Teil erwerben.
Am Abend fahren wir mit der Fähre nochmals nach Kowloon. Wir wollen die Lasershow nochmals sehen und, ganz wichtig, die Bar Felix im 28.Stock des Hotel Peninsula.
Wer nicht in dieser Bar war, hat wirklich etwas verpasst und der Mann, der in dieser Bar nicht auf dem WC war, war nicht wirklich in Hong Kong, wird gesagt.
Wir also in diese Bar, der Fahrstuhl wechselt beim rauf fahren innen die Farben, sehr schick.
Cocktail bestellen und den wirklich sehr schönen Blick auf die Skyline von Hong Kong genießen.
Vorab etwas zum Damen WC, natürlich war ich dort:
Absolut toll und sehr modern. Das besondere sind ohne Frage die Kosmetiktischchen direkt vor einer riesengroßen Glasfront mit direktem Blick auf Hong Kong und senkrecht nach unten. Wer nicht schwindelfrei ist, sollte den Lippenstift hier nicht nachziehen.
Sehr speziell die Waschgelegenheit. Ein riesengroßer Marmortisch mit geschwungenen Wasserhähnen an allen vier Ecke die von allein an und wieder aus gehen. Wunderhübsch und ein absolutes Highlight.
Nun zum wirklich sehr speziellen Herren WC:
Pissoir vor einer großen Glaswand im 28Stock, direkter Blick auf Hong Kong und senkrecht nach unten. Also direktes Piepie machen auf die Stadt. Schon sehr ausgefallen und eben Pinkeln mal anders. Hat er, oder hat er nicht?? Ja, Jörg hat auf Hong Kong gepieselt!
Flughafen Hong Kong, wir sind am nächsten Morgen früh dort, weil……
wir haben ja mal wieder das Thema Tickettausch. Betrifft unseren Rückflug von Kapstadt nach Frankfurt im Mai, der ja von der Lufthansa gecancelt wurde.
Laut Lufthansa aber in Hong Kong alles kein Problem. Man weiß Bescheid und die Tickets werden zügig geändert. Der Flughafen ist nagelneu, riesengroß und es sind natürlich alle Fluggesellschaften vertreten. Alle Schalter aller Airlines sind besetzt, der Schalter der Lufthansa nicht!! Keiner da, keiner kommt und Kollege vom Schalter nebenan meint, ab 10:30Uhr wird wohl jemand kommen. Na super, der Service ist ja wirklich wieder der Hammer. Was wäre gewesen, wenn unser Flug nach Singapore früher gegangen wäre? Und warum sitzen wir hier und sitzen die Zeit tot bis der Schalter geöffnet wird? Weil das zum Kundendienst dazugehört , weil wir nicht in unserem schönen Hotel länger frühstücken wollten und weil der Flughafen doch so schön ist und wir im Urlaub sind und ja nichts besseres zu tun haben und überhaupt sitzen wir gerne nichts tuend auf Flughäfen rum……….. oder was??!!
Nun gut, Kollege Lufthansa kommt, hat anfänglich Probleme mit unserem Problem ist dann aber sehr nett und ändert unsere Tickets ab. Danke schön.
Der Flug nach Singapore dauert nur 3,5 Stunden. Singapore Airlines ist sehr gut im Service und wir genießen den Flug.
Einreise Singapore dauert 10 Minuten, alles Gepäck ist da und Ana & Carmen stehen auch schon vor der Tür. Wir sind also in Singapore und freuen uns auf die nächsten Tage.

15.03.2007 - Singapore, Ana, Carmen und Stefan

Wir machen mit Ana eine erste Stadtrundfahrt bevor sie uns in unser Hotel bringt.
Am Abend gehen wir gemeinsam essen, Stefan kommt direkt aus Bangkok, nimmt sich aber noch die Zeit mit uns eine Flasche Rotwein zu leeren.
Singapore ist wunderschön, sehr modern und sehr grün. Eine tolle Skyline und dazwischen viele hübsche und gepflegte kleine Häuser. Das Marriott in dem wir wohnen ist mitten in der Stadt, direkt an der Orchard Road. Wir wohnen in der Exekutivelonge, haben also mal wieder einen hervorragenden Service, inklusive einer sehr schicken Longe.
Shopping, fast genau so wichtig wie Sightseeing in Singapore. Wir machen uns am nächsten Morgen auf den Weg in die Shoppingcenter. Ein paar benötigte Kosmetikartikel und ein paar neue Klamotten, das war erst einmal das wichtigste. (mein Mann bekommt neue T-Shirts)
Mit Ana gehen wir dann in einen Center nur für Elektronik, die Entscheidung was wir kaufen und was nicht, macht dies nicht unbedingt leichter. Die Auswahl ist riesen groß, die Preise um ca.50% geringer als in Germany und das Angebot von neuen Geräten ist phantastisch. Jörg muss erstmal nachdenken um eine Entscheidung treffen zu können.
Wir gehen also am Abend, bevor wir mit Ana und Stefan essen gehen, alle Vier noch einmal los. Ergebnis: Eine große Tüte voll Hightech.
Wir verbringen einen sehr schönen, langen Abend beim Essen. Chilli Crabs, black pepper Crabs und lecker Bier.
Am Freitag checken wir um 09:00Uhr aus und fahren mir Ana und Carmen in den Zoo.
Auf dem Weg dorthin halten wir bei der Post, die große Wundertüte von gestern Abend bekommen wir nicht mit, also 4 kleine Päckchen packen und ab nach Deutschland.
Singapore Zoo, ein absolutes Muss, wahrhaftig sehenswert und ausgesprochen schön.
Man hat nicht den Eindruck in einen Zoo zu sein, eher in einem Park. Es gibt kaum Zäune, Gitter oder Absperrungen. Die Affen und Orang Utas turnen über unseren Köpfen, zwischen uns und den Tieren sind maximal Wassergräben und hübsch bepflanzte Wälle angelegt.
Es ist alles sehr großzügig, sehr Naturbelassen und sehr gepflegt. Es gibt einen großen See, viele wunderhübsche Grünflächen und viele sehr geschmackvoll angelegte Rest areas.
Leider haben wir zu wenig Zeit. Wir machen den Zoo im Schnelldurchgang. (arme kleine Carmen, immer muss sie sich beeilen)
Um 15:30Uhr geht unser Flug nach Kuala Lumpur, also müssen wir gegen 13:30Uhr am Flughafen sein. Wir sind uns einig, das nächste Mal brauchen wir mehr Zeit in Singapore, mehr Zeit im Zoo, mehr Zeit bei Ana, Carmen und Stefan und wohl auch viel mehr Zeit zum einkaufen.

17.03.2007 - Malaysia - Kuala Lumpur

Singapore -> Kuala Lumpur, Flugzeit 35Minuten.
Der Flughafen liegt ca. 1 Autostunde von der City entfernt, in Sepang, direkt an der F1 Grand Prix Strecke, wir können Petronas Malaysian schon aus dem Fenster des Flugzeuges sehen.
Wir lassen uns vom Limousinen Service in unser Hotel bringen.
Der Fahrer ist super nett und erzählt uns auf der Fahrt was wir wie, wann und wo machen sollten. Wir werden also auch hier wieder ein volles Programm haben.
Marriott Renaissance Kuala Lumpur wieder einmal ideal gelegen. Direkt gegenüber liegt der Central Park, rechts die Railway Station, der Kuala Lumpur Tower und links die Petronas Twin Towers. Jörg sieht also zum ersten Mal die Twin Towers und freut sich wie Harry.
Unser gebuchtes Zimmer bekommen wir nicht, das Hotel ist full booked.
Nicht schlimm, wir bekommen ein Upgrade. Wir haben jetzt gute 80qm zum wohnen, mit Ankleideraum, großem Bad, Kosmetikeckchen, riesen Bett, Sofa und Schreibtisch.
Der Zimmerservice klopft nicht, er klingelt als er das Essen und die Bademäntel bringt.
„Vornehm geht die Welt zu Grunde, auch wenn wir nicht so aussehen“.

Auf zu den Twin Towers, unsere erste Aktion am nächsten Morgen. Im Hotelfahrstuhl hat uns gestern ein amerikanisches Ehepaar erzählt, das es ihnen nicht gelungen ist auf die Brücke zwischen den Türmen zu kommen. Es wird nur eine bestimmte Anzahl von Besuchern rauf gelassen. Man muss früh anstehen um Karten zu bekommen und die beiden hatten kein Glück.
Ok, wir werden sehen was geht. 10:30Uhr sind wir an den Twin Towers, schauen wo wir hin müssen und fragen nach Karten. Wir haben Glück und bekommen Karten für einen Fahrt nach oben um16:15Uhr. Also, man sollte wissen das: die Karten kostenlos sind, die tägliche Anzahl der Besucher effektiv beschränkt ist und man ab 11:00Uhr tatsächlich keine Karten für den Tag mehr bekommt. Da haben wir ja mal wieder Glück gehabt.
Wir schauen uns noch ein bisschen um, als uns ein sehr netter Mann aus Puerto Rico mit einen knallroten FIFA Wourld Cup T-Shirt Germany 2006 anspricht. Es hätte Karten für 11:15Uhr und seine Leute wollen nun doch nicht rauf, er würde uns gerne zwei Karten geben.
Na klar, fahren wir doch in 30Minuten schon hoch, braucht Jörg doch nicht bis heute Nachmittag warten. Glück muss man haben. Und weil wir soviel Glück haben, geben wir gerne Anderen etwas davon ab. Jörg spricht ein Ehepaar an, denen anzusehen war, dass sie enttäuscht waren keine Karten für heute mehr bekommen zu haben. Es sind Deutsche, sie sind nur einen Tag hier und die Frau hat heute Geburtstag, den beiden geben wir wirklich gerne die Karten für heute Nachmittag.
Es wir eine sehr gut gemachte 3D Show über den Bau der Twin Towers und über Petronas gezeigt bevor es in den 41.Stock geht.
Dann endlich laufen wir über die Brücke zwischen den beiden Türmen. Ein sehr imposantes Gefühl, ein super Blick auf Kuala Lumpur und ein tolles Erlebnis.
Wir schlendern anschließend noch durch das riesengroße 5stöckige Einkaufszentrum in einem der Tower, trinken noch einen Cappuccino und machen uns dann zu Fuß auf den Weg zurück zum Hotel. Jörg hat es erwischt, er ist grausam erkältet. Die Nase läuft, der Kopf dröhnt, da macht es keinen Spaß bei 32Grad und 90% Luftfeuchtigkeit durch eine Stadt zu laufen.
Also noch Tempo kaufen und dann ab ins Bett, Aspirin reinschmeißen und hoffen, das es morgen besser ist.

19.03.2007 - Verschnupft aber tiefenentspannt

Jörg hat es ziemlich schlimm erwischt. Die Nase läuft und er hat einen heftigen Husten bekommen. Es sind die Klimaanlagen die uns zu schaffen machen. Draußen ist es brüllend heiß und jeder geschlossene Raum ist runter gekühlt auf 20Grad. In mancher Hinsicht sehr angenehm aber auch gefährlich wenn man verschwitzt ist und schwitzen tut man immer.
Wir bleiben den Tag im Hotel, verbringen die Zeit am wirklich schönen Pool, lassen uns bedienen und nehmen unsere 80Quadratmeterbude in vollem Maße in Anspruch.
Wir sind tatsächlich tiefenentspannt! Eine Freundin von Ana und Stefan (Julia) hat es beim Abendessen in Singapore festgestellt. Ihre Worte: „Du meine Güte, Ihr seid ja total tiefenentspannt“. Schön, man merkt also, dass wir schon etwas länger im Urlaub sind, da kann uns so eine kleine Erkältung nun wirklich nicht aus der Fassung bringen.
Am Abend gehen wir noch mal in die Stadt, die Twin Towers sind grandios beleuchtet, das müssen wir uns nochmals ansehen.
Am nächsten Morgen fliegen wir nach Phuket. Wir müssen uns früh auf den Weg machen, unsere Maschine geht um 09:00 Uhr. Wir fliegen Business mit Malaysia Airlines, sehr komfortabel und um den kranken Jörg schwirrt eine nette, kleine Stewardess herum, man kann Mann leiden und den Service genießen.

24.03.2007 - Thailand – Phuket – Kata Beach

Auf Phuket ankommend holen Pui und seine Frau Rung uns ab, unsere Golftasche, die wir aus Californien geschickt haben ist auch da, wir sind also mit vollständigem Gepäck in Thailand angekommen.
Kata Delight, unser „Zuhause“ für die nächsten 6 Wochen. www.katadelight.com
Villa 412 mit genialem Blick auf das Meer und über die gesamte Bucht der Kata Beach. Einfach und sauber, die Leute sehr nett, hier werden wir uns garantiert wohl fühlen.
Das erste was wir machen ist, unsere gesamten Klamotten auspacken. Endlich einmal die Rucksäcke leer machen und schauen wie unsere Sachen die letzten Wochen und Monate überstanden haben.
Das zweite was wir machen: Eine Stunde Massage!
Und das dritte was wir machen, Essen gehen in Chalong mit Pui, Rung und Sea.
Ja, nun sind wir in Thailand angekommen!

Jörg´s Erkältung wir besser, meine Erkältung fängt an.
Nun gut, wir sind lange hier, nutzen wir also die erste Woche um uns zu kurieren.
Unsere ersten drei Tage auf Phuket sehen also wie folgt aus:
Wecken durch Meeresrauschen gegen 7:30Uhr.
Nettes, langes Frühstück mit traumhaftem Blick auf das Meer.
5min Fußweg bis zur Beach, Sonnenliege mit Schirm ausgucken, Handtuch ausbreiten und „ablegen“. Zwischendurch schön gemütlich die Beach einmal links und einmal rechts runter laufen, ein nicht wirklich erfrischendes Bad nehmen (Wassertemperatur ca. 32Grad)
und wieder „ablegen“. Gegen Mittag ein Sandwich und einen Obstteller bestellen, dazu ein kühles Wasser und eine kalte Cola zur Liege bringen lassen. Am Nachmittag zurück zum Kata Delight, zwei kalte Schweppes aus dem Kühlschrank holen und den Tag im Pool mit Blick über das Meer langsam ausklingen lassen. Am Abend zu „Kata Mama“, lecker Fisch bestellen und den Blick über den Strand genießen. So werden wir schnell wieder gesund.

Nachdem wir einen erheblichen Teil unserer Bekleidung im großen Einkaufszentrum erneuert haben und alles andere, dank Rung, wieder richtig sauber ist ,frisch riecht und gebügelt ist, können wir uns wieder sehen lassen.
Wir fahren mit unserem schicken Leihwagen zum Phuket Golf Club auf die Driving Ranch.
Wir werden von allen Seiten bedient und können uns voll und ganz auf das „abschießen“ von den auf dem Platz laufenden Hühnern und Hunden konzentrieren. (nein, wir schießen natürlich keine der Tiere ab, so treffsicher sind wir zum Glück nicht)
Das Autofahren ist hier ein wirklich heftiges Unterfangen. Kreuz und quer fahren unüberschaubare Mengen an Mopeds durch die Straßen. Es sitzen bis zu vier Menschen auf den kleinen Rollern (2 Erwachsene, zwei Kinder) und gefahren wird mit einer unglaublichen Portion an Gottvertrauen. Dazu kommen all die großen und kleinen Autos die teilweise völlig überladen sind und irgendwie versuchen in dem nicht enden wollenden Strom von Mopeds voran zu kommen. Das Ganze im Linksverkehr, was nahklar richtig spannend im völlig chaotischen Kreisverkehr wird.
Jörg macht das gut, richtig gut, ich bin stolz auf ihn. Ich fahre hier nicht!
Was jetzt noch fehlt ist ein funktionierender Internettanschluss in unserem Bungalow. Die Thailänder geben sich unglaubliche Mühe, verlegen Kabel, erforschen die Zugangsdaten für uns und checken die Anschlüsse. Am vierten Tag kommen wir nach Hause und in unserem Bungalow sitzt ein netter thailändischer IT-Mensch mit Laptop auf dem Fußboden, der Besitzer des Kata Delight läuft auf dem Dach herum und beide zusammen sind fürchterlich am machen(was auch immer). Dann die Ansage „it´s running“ und tatsächlich wir sind online, super gut.

01.04.2007 - 3Liter Wasser, oben rein und außen raus.

Wir genießen Thailand, das schöne Wetter, das gute Essen und die Ruhe mit dem traumhaften Ausblick aus unserer „Villa 412“.
Wir waren Golf spielen. Missions Hills Golf Resort & Spa Phuket.
Ein wunderschöner Platz, ein genialer Service und wir haben unglaublich geschwitzt.
Wenn wir gedacht haben, wir wären akklimatisiert im Laufe der letzten Wochen, dann hat uns das Golf spielen in Thailand eines besseren belehrt. Ich habe im Leben noch nicht so geschwitzt wie auf den 18 Löchern von Missions Hills.
Wir haben sehr nette und fleißige Caddys. Die zwei tauen nach den ersten Löchern auf und wir haben richtig Spaß zusammen. Man muss sich an den Service ein bisschen gewöhnen. Alles wird uns hinterher getragen, alles wird gemacht, jeder Schläger wird gebracht, geputzt und sorgfältig wieder im Back verstaut, unsere verzogenen Bälle werden gesucht, geputzt, markiert und selbst das Handtuch wird bereitgelegt. Die Scorekarte wird ausgefüllt und die beiden freuen sich mit uns über gute Schläge, feuern uns an, geben Tipps und super Längenangaben und leiden mit uns wenn die Bälle nicht so kommen wie sie sollen.
Sehr nett, sehr lustig und wir haben viel gelacht mit den beiden. Wir reservieren uns die nächsten Startzeiten und bitten darum „unsere“ Caddys wieder zu bekommen. Natürlich wird unserem Wunsch entsprochen, also werden wir wieder einen lustigen Vormittag haben und mächtig schwitzen.
Am Abend waren wir in der Dino Bar, haben uns einen Sexy Dino genehmigt und können all unseren Insidern bestätigen, dass das Glas immer noch so sexy ist und der Inhalt immer noch sehr lecker schmeckt. Mit dem Tuk Tuk nach Hause brechen wir nach so einem Tag immer förmlich zusammen und freuen uns auf unser Bett mit dem traumhaften Meerblick.

03.04.2007 - Rasender Osterhase mit 300 km/h

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, nun ist es online….……wir fahren zur Formel1.
Malaysia GP, Sepang, wir sind Live dabei und wir freuen uns tierisch.

Wir fliegen am7.April 2007 mit Malaysia Air von Phuket nach Kuala Lumpur, fahren vom Flughafen direkt zur Rennstrecke und schauen uns das Qualifying an. Am Sonntag lassen wir uns vom Hotel zur Rennstrecke bringen. Dort treffen wir Ana und Stefan aus Singapore und Ede mit Ausra.
Also nicht nur wir sind so verrückt dies zu tun, Ede kommt nur für drei Tage aus Heilbronn.
Und wir alle finden, dass ist gut was wir da machen und wir werden alle zusammen einen riesigen Spaß daran haben.
Wir schenken uns selbst das genialste Osterei aller Zeiten.

Wir haben, dank Ana, geniale Karten bekommen. Wir haben fantastische Tribünenplätze am Ende der Star/Zielgeraden direkt in der ersten Kurve.
Also, lieber Rest der Nation, wir wünschen Euch allen frohe Ostern und ein paar schöne, hoffentlich arbeitsfreie Frühlingstage. Schaut am Ostersonntag das Formel 1 Rennen, wir winken Euch allen und senden Live ganz liebe Grüße von Sepang nach Old Germany.
Am Montag den 9.April fliegen wir zurück nach Thailand und werden uns bemühen, Euch schöne Bilder und die Story von unserem rasenden Osterhasen in Sepang exklusiv zu liefern.

03.04.2007 - Rasender Osterhase mit 300 km/h

Jetzt ist die Katze aus dem Sack, nun ist es online….……wir fahren zur Formel1.
Malaysia GP, Sepang, wir sind Live dabei und wir freuen uns tierisch.

Wir fliegen am7.April 2007 mit Malaysia Air von Phuket nach Kuala Lumpur, fahren vom Flughafen direkt zur Rennstrecke und schauen uns das Qualifying an. Am Sonntag lassen wir uns vom Hotel zur Rennstrecke bringen. Dort treffen wir Ana und Stefan aus Singapore und Ede mit Ausra.
Also nicht nur wir sind so verrückt dies zu tun, Ede kommt nur für drei Tage aus Heilbronn.
Und wir alle finden, dass ist gut was wir da machen und wir werden alle zusammen einen riesigen Spaß daran haben.
Wir schenken uns selbst das genialste Osterei aller Zeiten.

Wir haben, dank Ana, geniale Karten bekommen. Wir haben fantastische Tribünenplätze am Ende der Star/Zielgeraden direkt in der ersten Kurve.
Also, lieber Rest der Nation, wir wünschen Euch allen frohe Ostern und ein paar schöne, hoffentlich arbeitsfreie Frühlingstage. Schaut am Ostersonntag das Formel 1 Rennen, wir winken Euch allen und senden Live ganz liebe Grüße von Sepang nach Old Germany.
Am Montag den 9.April fliegen wir zurück nach Thailand und werden uns bemühen, Euch schöne Bilder und die Story von unserem rasenden Osterhasen in Sepang exklusiv zu liefern.

09.04.2007 - „Hammerwochenende“ in Malaysia

In Kuala Lumpur ankommend wartet der Fahrer Richard vom Marriott auf uns. Er hat uns wieder erkannt und mit seinem Kollegen getauscht um uns zu fahren, wie nett.
Er bringt uns direkt zum Sepang Circuit und wir erleben das Qualifying.
Als die ersten F1 Wagen auf uns zu fahren bekommen wir Gänsehaut und fast eine Gehörschaden. Wir sitzen direkt in der ersten Kurve nach dem Start, erleben hautnah wie die F1 Wagen aus voller Fahrt abbremsen und wieder Speed geben, gigantisch.
Wir haben wirklich Hammerplätze.
Richard macht auf dem Rückweg zum Hotel noch eine Stadtrundfahrt mit uns, super lieb von ihm, danke. Im Hotel, diesmal im West Wing des Marriott, bekommen wir ein tolles Zimmer mit halbrundem Fenster und Blick auf die Twin Tower, super schön. Wir gehen am Abend noch ein bisschen shoppen und freuen uns auf Sonntag, also gehen wir früh ins Bett und schlafen gut im großen Bett mit Blick auf die erleuchteten Twin Towers.
Nach einem ausgiebigen Frühstück an einem unglaublich umfangreichen Buffete holt Richard uns ab und bring uns nach Sepang. Was für ein Aufriss, was für eine Show, unglaublich was den Besuchern geboten wird. Wie gut, das wir gestern die dringend erforderlichen Micky Mäuse(Kopfhörer mit Radio) für uns alle und ein F1 T-Shirt für mich schon gekauft haben.
Wir sind vollzählig. Ana, Stefan, Ede, Ausra, Jörg und Sabine sind pünktlich zum Porsche Cup auf ihren Tribünenplätzen. Ede´s erste Worte: wie geil, danke Porsche.
Wir erleben einen super tollen Renntag, alle haben Gänsehaut als das Rennen startet, wir haben unglaublich viel Spaß miteinander und mit den schicken Micky Mäusen.
Wir lachen, jubeln und schimpfen darüber, dass Ferrari sich beim Start hat abhängen lassen,
wir amüsieren uns mit einer Gruppe Spaniern, die natürlich auf Wolke7 schweben da Alonso führt.
Manchmal ist unklar wer an welcher Position fährt, die Micky Mäuse übertragen nicht immer das was sie sollen, die Anzeigetafel ist ohne Fernglas nicht zu erkennen (wir haben nur eines dabei und jeder will ja mal gucken, also dauert es) und manchmal haben wir halt den Überblick verloren. Macht nichts, es macht einen super Spaß und das ist die Hauptsache.
Gut, das wir mitbekommen wie die Platzierung am Ende ausschaut. Ferrari hat die besten Autos aber offensichtlich die falschen Fahrer, schade. Der Sieg sei MC Laren gegönnt.

Wir freuen uns, dass wir nach Sydney wieder zusammen sind. Wir alle wissen zu schätzen was wir uns gerade gönnen und genießen in vollen Zügen die Zeit die wir zusammen sind.
Eine Steigerung ist kaum möglich, es sei denn……………….. vielleicht schaffen wir es, einen gemeinsamen Urlaub 2008 auf Bali zu verbringen, das Planungsteam dafür wurde an diesem Sonntag ins Leben gerufen.

11.04.2007 - Zurück auf Phuket muss die Matte ab.

Ich war das letzte Mal in Brisbane beim Frisör, Jörg das letzte Mal in Palm Cove (nahe Cairns) und genau so sehen wir auch aus. Wie suche ich mir einen Frisör in Thailand?
Wir fragen Pui und suchen also nach dem von ihm empfohlnen Frisörladen. Wir fahren natürlich daran vorbei, weil, wir können es auf Anhieb leider nicht als Frisör erkennen.
Ein kleiner Laden mit zwei Stühlen und zwei Spiegeln, sonst nichts. Die hintere Hälfte ist durch einem Schrank und einen kleinen Tempel abgetrennt und dient auch als Wohnzimmer der Familie. Die Kinder schauen Fernsehen und müssen leider einen der Stühle freimachen, weil nun Kundschaft da ist. Eine sehr nette Thailänderin freut sich, uns die Harre schneiden zu können. Ok. sie kein Englisch, wir kein Thai, aber dank guter Zeichensprache, versteht sie was wir möchten, schauen wir mal.
Die Haare macht sie mit einer kleinen Sprühflasche feucht und beginnt zu schnippeln.
1 Stunde später sehen wir zwei wieder vernünftig aus, die nette Thailänderin hat uns richtig gut die Harre geschnitten.
Mit Trinkgeld hat uns der Frisörbesuch insgesamt 440Baht, also 9 Euro gekostet, wir sind zufrieden und die nette Frisörin freut sich das es uns gefällt. Danke schön, war nett in ihrem Wohnzimmerfrisörsalon.

13.04.2007 - Songkram, buddhistisches Neujahr

13.4. – 15.4. Songkram, buddhistisches Neujahr

Das traditionelle thailändische Neujahrsfest ist auch als Wasserfest bekannt. Aus gutem Grund, denn für die Thai ist es ein Riesenspaß, sich gegenseitig und insbesondere Touristen äußerst großzügig mit Wasser zu begießen. Verbunden mit jeder Wässerung sind die besten Wünsche für das nun beginnende neue buddhistische Jahr. Zum Fest werden Privathäuser und Tempel auf Hochglanz gebracht. Am Morgen des Songkram werden Buddhastatuen »gebadet«, Mönche und ältere Familienmitglieder als Zeichen des Respekts mit Wasser bespritzt und als eine erste gute Tat im neuen Jahr Fische und Vögel, die in Gläsern und Käfigen verkauft werden, von den Käufern freigelassen.
Wir bekommen von unseren netten Thaimädchen im Hotel am Morgen Blumen geschenkt und sie bitten uns nicht böse zu sein, wenn wir heute überall nass werden. Nein, wir sind auf keinen Fall böse, wir werden den Spaß in vollen Zügen mitmachen. Jörg hat sich am Donnerstag eine riesengroße Wasserpistole gekauft (Pump gun XXL mit extra großem Wassertang, nahklar), Pui hat einen Pick Up besorgt und wir werden durch die Straßen fahren. Auf der Ladefläche des Pick Up ist ein großes 60L Fass befestigt, der verbleibende Platz reicht für uns, die Wasserpistolen, Eimer, Schüsseln und eine Box für Getränke. Es dauert 1 Minute und wir sind nass, die ersten Ladungen Wasser bekommen wir von Pui, Rung, Patti und dem Rest der Familie. Na dann, Happy New Year.
Es ist eine riesen Gaudi auf dem Pick Up durch die Straßen zu fahren, aus allen Richtungen kommt Wasser, aus Eimern, Schüsseln, großen Wasserpistolen, Schläuchen und Kübeln.
Die Krönung des ganzen sind große Eisblöcke in den Wassertonnen und weißes Puder das man sich gegenseitig überall hinschüttet, wir machen es natürlich auch, scheiße ist das Wasser kalt und das Puder klebt überall.
Nach 3 Stunden haben wir genug, nachdem wir unsere Wassertonne zum vierten Male aufgefüllt haben ist nun Schluss. Alle frieren und die Augen brennen, wir sind völlig aufgeweicht und können nicht mehr auf der Pritsche von dem Pick Up sitzen oder stehen.
So viele gute Wünsche die wir bekommen haben und selbst verteilt haben, nun können wir nicht mehr.
Es war ein riesen Spaß, aber wir sind froh als wir im Hotel sind und nicht mehr mit dem eiskalten Nass gewässert werden. Eine lustige und fröhliche Art das neue Jahr zu feiern, uns hat es super viel Spaß gemacht und völlig geschafft. Bilder von diesem Tag gibt es nicht, unser Unterwassergehäuse für die Camera ist seit Australien per Schiff auf dem Weg nach Hause (hoffentlich).

24.04.2007 - Candle Light Dinner bei Kata Mama

Im Durchschnitt fällt 1x pro Woche in Kata der Strom aus. Mal länger, mal kürzer.
Diesmal erleben wir einen Stromausfall der größeren Kategorie bei Kata Mama und haben somit ein Candle Light Dinner.
Sehr gemütlich und sehr lustig, denn die Jungs haben nun einige Probleme zu lösen.
1. wo sind die Kerzen
2. heute ist Wind, die Kerzen gehen immer wieder aus
3. wir bauen uns ein Windlicht.
Wir haben viel Spaß mit den verschiedensten Windlichtkreationen und den Ideen der Jungs.
Erste Variante: Binde mehrere Kerzen zusammen und stecke alle Kerzen an. Das ganze stelle in einen Aschenbecher und wegen dem Wind stelle vor das Großfeuer die Speisekarte.
Ergebnis: viel Licht, weil großes Feuer aber leider eine schmelzende Speisekarte.
Zweite Variante: Nehme eine Plastikflasche und schneide den Flaschenhals und den Boden ab. Nun die Kerze anzünden und die abgeschnittene Plastikflasche darüber stülpen.
Hätte funktioniert, wenn nicht die Kerze länger wie das Stück Plastik gewesen wäre. Ergebnis: Plastik schmilzt weg und Kerze geht aus.
Nun unsere Favoriten Variante: Große 1 L Plastikflasche, Flaschenhals ab und Boden raus, dann Kerze rein und Kerze anzünden. Das Etikett an dem Plastik dranlassen macht bei einer Coca Colaflasche eine nette rote Tischbeleuchtung.
Wir haben das perfekte Candle Light Dinner am Stand.
Wir gehen im Stockdunklen zum Kata Delight, dort bekommen wir eine Kerze und Streichhölzer damit wir nicht im Dunkel im Bungalow sitzen, sehr romantisch.

Sowieso noch ein paar Sätze zum Kata Delight. www.katadelight.com
Wir waren 6 Wochen hier und können dieses nette kleine Hotel nur in vollem Umfang loben. Es ist in die Jahre gekommen, ohne Frage, aber es ist super schön gelegen, das Personal ist sehr nett und mehr als freundlich und aufmerksam. Alles wird gepflegt und ist sauber, wir bekommen täglich frische Handtücher und neue Bettwäsche. Der Pool wir mehrmals täglich sauber gemacht und es wird überall gefegt und geputzt. Das Frühstück ist gut und ausreichend, (die frischen Pfannkuchen mit Ananas und Honig sind genial, das täglich, haut aber leider ungeheuer auf die Hüften), der Kaffee schmeckt, der Joghurt mit frischen Früchten ist super und wird Jörgs tägliche Vitaminbombe, wir bekommen jeden Morgen frisch gepressten Orangensaft und das alles mit dieser genialen Aussicht.
Das werden wir oft vermissen.
Auch bei einem mittelschwerem Problem mit dem Auto („ups“…..Licht war an, Batterie ist völlig leer) hat es 30 Sekunden gedauert und wir hatten Hilfe mittels Überbrückungskabel und Nachbarauto.
Das Kata Delight ist das mit Abstand kleinste, netteste und familiärste Hotel was wir hatten.
Wir können es wirklich uneingeschränkt weiter empfehlen.

26.04.2007 - Ausflug nach Kho Khao

Pui hat wieder einmal etwas Nettes entdeckt und möchte es uns unbedingt zeigen.
Also machen wir uns morgens früh auf den Weg, holen unsere drei Freunde von zu Hause ab und fahren Richtung Norden. Vorbei an Khao-lak erreichen wir nach weiteren 40 Minuten den kleinen Ort Takuapa. Von dort legt eine Autofähre ab die uns zur Insel bringt. Jörg muss rückwärts auf die Fähre fahren und soll sich auf die Einweisungskünste „irgendwelcher netter Menschen“ verlassen, tut er nicht, er verlässt sich besser auf sich selbst.
Die Fähre ist alt, total alt und übervoll, alles läuft ein bisschen chaotisch aber es funktioniert.
Die Insel Kho Khao war nach dem Tsunami unbewohnbar, wurde aber in den letzten zwei Jahren wieder neu besiedelt. Entstanden sind auch drei Bungalowanlagen. Zwei davon sehr idyllisch und super schick. Ein absoluter Geheimtipp wie wir finden, ist www.khokhaoislandbeach.com, sehr fein, sehr hübsch und ein bisschen wie ein kleines Paradies.
Wir verbringen den Tag im Koh Kho Khao Resort (www.kohkhokhao-resort.com)am Pool und im Restaurant an dem gigantischem, menschenleeren Strand. Das Wasser im Pool hat mindestens die gleiche Temperatur wie die Luft, keine Erfrischung, aber Spaß haben wir.
Am Abend ziehen dicke schwarze Wolken auf, es donnert fürchterlich. Wir entschließen uns zurück zu fahren. Zum Glück bricht ein unglaubliches Gewitter erst los als die Fähre das Festland wieder erreicht hat. Die Straßen stehen schlagartig unter Wasser, was das Fahren nicht unbedingt einfacher macht. Nochmals sorry an den Mopedfahrer, den wir, bedingt durch eine riesengroße Pfütze auf der Straße derart nass gemacht haben, dass sein Moped abgesoffen ist. Wir hoffen, er hat es jemals wieder zum Laufen bekommen.
Trotz des unglaublich schlechten Wetters erreichen wir schnell wieder Phuket.
Ein schöner Tag, wir haben wieder viel gesehen, viel erlebt und Spaß mit Pui, Rung und Pati gehabt.

27.04.2007 - Bobby die Kampfsau

Bevor wir nun Thailand verlassen und mit Entsetzen feststellen mussten, dass unsere 6 Wochen hier viel zu schnell vorbei gegangen sind, müssen wir noch ein paar Worte über Bobby verlieren.
Bobby wohnt mit seiner Familie an der Straße zum Kata Delight in einem alten Haus. Bobby hat die Größe eines Rauhaardackels, ist schwarz, fast nackt, hat im Verhältnis zu seiner Körpergröße viel zu große Ohren, krumme Beine und bildet sich ein, ein Kampfhund zu sein.
Bobby ist eigentlich Pott hässlich, wir haben ihn aber lieb gewonnen.
Bobby hat sich in den ersten Tagen mit Jörg angelegt, das war sein Fehler.
Wann immer wir am Haus vorbei gehen und das passiert zwangsläufig öfter, führt dieser Hund sich auf wie eine Kampfsau. Er bellt und verteidigt sein Heim, guter Hund, aber das ganze veranstaltet er nur mit einem unglaublich großen Sicherheitsabstand und irrsinnig laut. Geht Jörg auf ihn zu, rennt er zurück. Geht Jörg weiter, rennt er uns hinterher, kleiner Feigling, eben.
Sein Frauchen fährt Taxi und von ihr wissen wir seinen Namen. Als er wieder einmal Kampfhund spielt, dreht Jörg sich um und spricht ihn mit Namen an. Noch nie habe ich einen Hund so verdutzt gucken sehen. „Scheiße, er kennt meinen Namen, scheiße und er weiß wo ich wohne“, Bobby hat ein Problem.
Bobby kläfft immer wenn wir vorbei gehen, das ist auch gut so. Tut er es einmal nicht, bleiben wir stehen rufen ihn und schauen nach ob es Bobby auch gut geht. Wir werden sein quakiges, hektisches Gebelle vermissen.

30.04.2007 - Abschied von Pui und Phuket

Am Montagabend haben Pui und Rung uns zu sich nach Hause zum Essen eingeladen.
Wir haben einen tollen Abend, essen sehr lecker, schauen im Internett Bilder von Hamburg und Ahrensburg an und zum Abschied bekommen wir tolle Geschenke von allen dreien. Wir fahren am Abend im Regen zurück und lachen im Auto über die Mopedfahrer die nun mit ´“Regenschirmgeschwindigkeit“ durch Phuket fahren. Bedeutet: Eine Hand am Lenker und in der anderen Hand einen Regenschirm. Gefahren wird nun so schnell wie der Regenschirm es aushält und das Moped auf regennasser Straße zu halten ist, wirklich sehenswert.
Richtung Kata Beach fängt es immer mehr an zu regnen, es kommen enorme Wassermassen vom Himmel und auch wir schleichen uns nun durch die Straßen.
Plötzlich ein ungeheurer Knall, direkt neben uns explodiert eine Stromleitung, oder so etwas wie ein Verteilerkasten. Hochspannung zerlegt sich im Regen und verteilt sich um und hinter dem Auto auf dem nassen Asphalt. Jörg sagt, im Rückspiegel sah es aus wie eine Szene aus James Bond, er fand es super. Ich habe, außer der gewaltigen Explosion, nichts gesehen, ich habe mich derart erschrocken, das ich glaube mein Herz hat mindestens einen Takt ausgesetzt.
Hilfe, Phuket verabschiedet sich von uns mit einer Hochspannungsdetonation.

02.05.2007 - JK, ein paar Anmerkungen zum Auto fahren in Thailand/Phuket

Pui hat uns sein Auto zur Verfügung gestellt, zum Glück mit Automatikschaltung, also schalten fällt schon mal weg. Links fahren, waren wir zum Glück schon aus Australien gewohnt, aber auf Phuket ist irgendwie alles ganz anders. Ich bin immer noch davon überzeugt, dass es Regeln gibt, ich weiß nur nicht genau welche. Manchmal muss man bei Rot anhalten, ein anderes Mal ist es besser man fährt. Erwarte immer dass irgendein Mofafahrer (die sind in der Überzahl ) von irgendwoher kommend deinen Weg kreuzen. Besonders heimtückisch sind die rollenden Garküchen (Mofa mit Beiwagen), die machen sich breit sind langsam (wegen der Suppe) und nutzen die Breite der Straße von links nach rechts. Eine Straße die normalerweise 2spurig ist, kann auch bei Bedarf auf 5 Spuren erweitert werden. Entgegenkommende Fahrzeuge müssen nicht zwingend auf der Gegenfahrbahn entgegenkommen, es kann auch Deine Seite sein (uns kam ein Betonmischer entgegen).
Nicht alle Einheimischen besitzen einen Führerschein, kostet im ersten Moment viel Geld, welches man nicht hat und die Strafe wenn man erwischt wird ist nicht so hoch, also abwarten und weiterfahren. Mein Tipp, fahre defensiv – du bist im Urlaub, oder fahre wie eine besengte Sau.

20.05.2007 - Südafrika

Johannesburg

Der Flug ab Bangkok war äußerst angenehm, wir haben uns Businessclass gegönnt, die Nacht verhältnismäßig gut geschlafen und kommen in Südafrika entsprechend ausgeruht an.
Der Fahrer vom Melrose Arch Hotel erwartet uns bereits und bringt uns zum Hotel. Der erste Eindruck den wir während der Fahrt bekommen ist sehr schön, Johannesburg präsentiert sich uns mit einem wunderschönen Sonnenaufgang und wolkenlosen Himmel.
Wir wohnen im Melrose Arch Hotel, ein super schönes Hotel. Für uns eins der besten Hotels in denen wir waren. Das Personal mehr als freundlich und aufmerksam, die Einrichtung erfrischend und außergewöhnlich. Wir erkunden das Melrose Arch Viertel, tauschen Geld und gehen eine Kleinigkeit Essen. Achtung: wer eine Kleinigkeit bestellt, bekommt eine volle Mahlzeit. Das Essen am Abend fällt damit aus.



Garden Route

Am nächsten Morgen geht es mit der SAA weiter nach Port Elizabeth, dort treffen wir Ralf und Carmen. Ein schönes Wiedersehen. Der Empfang der Mietwagen klappt reibungslos und wir Vier machen uns auf den Weg Richtung Süden, unser Endziel wird Capetown sein.
Carmen hat eine wunderschöne Tour ausgearbeitet und alle Übernachtungen sind gebucht, es ist schön mal nur hinterher zufahren und die Umgebung zu genießen.
Wir haben sehr schönes Wetter und fahren die Garden Route bis St. Francis Bay.
Unsere erste Übernachtung haben wir in The Dunes Guest Farm www.dunesstfrancis.com.
Wir trinken eine leckere Flasche Campagne auf der Terrasse, genießen ein schönes Abendessen und schlafen sehr gut und lange in unserer wirklich schönen Lodge. Der Stromausfall am Abend stört nicht wirklich, Kerzenlicht und die vom Personal schnell aufgestellten Öllampen machen den Abend sehr gemütlich.

Über Humansdorp fahren wir am nächsten Morgen zum Tsitsikamma Nationalpark.
Im Dunst laufen wir die 77m lange Hängebrücke über den Stormriver und genießen die schöne Aussicht an der Steilküste. Weiter geht es auf der N2 zur Bloukransriver-Bridge, mit 216 Meter die höchste Brücke Afrikas und bekannt für die längsten Bungeesprünge der Welt. Das Wetter ist super schön, kein Wind und wir beobachten tatsächlich Menschen, die sich von der Brücke stürzen. Uns wird beim Zuschauen schon komisch in der Magengrube.

Am Nachmittag erreichen wir die Hog Hollow Country Lodge, hier haben wir uns für 2 Nächte eingebucht www.hog-hollow.com, eine wunderschöne Lodge in traumhaft schöner Natur. Wir genießen den Sonnenuntergang mit Blick auf die Berge und einem Gläschen Wein in der Hängematte. Am Abend treffen sich alle Gäste am Lagerfeuer und gemeinsam lassen wir den Tag mit einem sehr gemütlichen Abendessen im Restaurant ausklingen.

Über Plettenberg Bay fahren wir nach Knysna. The Heads, Leisure Island und Thesen´s Island ( Lunchtime in einer tollen Bäckerei) und die wirklich schöne Promenade von Knysna sind wirklich sehenswert. Auf unserem Rückweg finden wir immer wieder schöne menschenleere Strände die zum Verweilen einladen. Am Strand von Nature´s Valley testen wir die Wassertemperatur, leider zu kalt zum Baden. Den Nachmittag verbringen wir im Hog Hollow am Pool, schlürfen natürlich leckeren Wein und genießen die warme Wintersonne.



Hinterland / große und kleine Karoo

Am nächsten Tag fahren wir die Gartenroute N2 weiter in Richtung George, verlassen dann die Küstenstraße bei Mossel Bay und fahren auf der R328 über den Robinsonpass Richtung Oudtshoorn in die kleine Karoo. Die Landschaft ist atemberaubend und Oudtshoorn ist ein wunderschönes kleines Städtchen. Um Oudtshoorn herum befinden sich große Ostrich Farmen, wir sehen tausende von Straußen und entschließen uns, auf einer der Farmen eine Pause zu machen.
Ostrich Steak, super lecker!
Bis zur Montana Guest Farm www.montanaguestfarm.co.za ist es nun nicht mehr weit, hier sind wir für die nächsten 2Nächte eingebucht.
Wolfgang und Dagmar erwarten uns auf ihrer Straußenfarm. Wir sind begeistert von der Anlage, von den tollen Gasthäusern und von der familiären Atmosphäre. Unsere erste Aktion: 1 Flasche Sekt am Pool.
Der Koch Alfred bereitet ein 4Gängemenü mit Straußenfilet vor. Wir sitzen lange mit allen Gästen und unseren Gastgebern zusammen und leeren einige Flaschen Rotwein.

Am nächsten Tag machen wir eine schöne Tour über den Swartbergpass (1638m / nicht befestigte Straße) und erreichen die große Karoo. Die Landschaft ist karg und wunderschön, einfach großartig. Wir erreichen das Städtchen Prince Albert, trinken einen Kaffe und schauen uns ein wenig um.
Weiter geht es über dir R407 Richtung Klaarstroom und dann auf der N12 in einem Bogen wieder in Richtung Oudtshoorn. Es ist unmöglich die kleinen Geschäfte ohne ein Mitbringsel zu verlassen. Wir kaufen eine wunderschöne handbemalte afrikanische Tischdecke, passende Sets dazu und bemalte Straußen Eier. Die Frage wie ich die Eier nach Hause bekomme kläre ich wenn es soweit ist.
Bei Kaffee und Kuchen lassen wir den Tag ausklingen, bevor wir zurück zur Montana Ranch fahren.
Alfred übertrifft sich in seinen Kochkünsten, selbst Jörg isst die Vorsuppe und für unsere Männer gibt es heute Nachschlag beim Straußenfilet.
Am nächsten Morgen frühstücken wir lange und ausgiebig auf der sonnigen Terrasse. Alfred bereitet ein super leckeres Straußen-Omelette zu. 1 Straußenei = 25 Hühnereiner, etwas zuviel für 4 Personen.
Zum Abschied dürfen wir Straßenfedern mitnehmen, es war wirklich schön bei Wolfgang und Dagmar auf der Montana Ranch.

Wir folgen der R62 in Richtung Ladismith und Montagu. Ein Stopp am Ronnies Sex Shop ist auf diesem Weg ein Muss. Die Geschichte dazu lautet wie folgt:
Ronnie macht an der R62 einen Laden auf, er verkauft allerlei Nützliches für den täglichen Gebrauch, Geräte für die Landwirtschaft und Bier.
Auf der schnurgeraden Straße hält aber niemand an um bei Ronnie einzukaufen, alle brausen an seinem Store vorbei. Ronnie erweitert in großen roten Lettern den Namen vom Shop um drei Buchstaben, mit Erfolg, jetzt halten viele Autos an.
Heute ist Ronnies Sex Shop eine urige Kneipe. Auf der Terrasse kann man bei Dosenbier und Softdrinks die wunderschöne Landschaft genießen, es ist ein Treffpunkt für viele Reisende geworden, was die tausenden Visitenkarten und Sprüche an den Wänden dokumentieren. Auch unsere Visitenkarte hängt jetzt in Ronnies Sex Shop an der R62.

Wir verlassen die R62 vor Montagu und nehmen die R60 in die Region Breede River Valley in Richtung Robertson. Die nächste Übernachtung ist auf einem Weingut geplant. www.fraaiuitzicht.com. Ein altes Weingut, etwas in die Jahre gekommen, landschaftlich aber sehr hübsch gelegen. Die deutschen Besitzer zaubern uns zum Abend ein tolles 7Gängemenü und servieren zu jedem Gang einen anderen Wein. Der Abschluss des Abends ist dann noch eine Besichtigung des Weinkellers mit Weinprobe…………weiter weiß ich leider nicht.

Am nächsten Tag geht es weiter auf der R60 Richtung Worcester, kurz vor Worcester biegen wir ab auf die R43 in Richtung Villersdrop. Über den Franschhoek Pass auf der R45 nach Franschhoek und dann der R310 folgend nach Stellenbosch.
Eine tolle Strecke, wir machen viele Stopps, nette Weinproben auf wunderhübschen Weingütern und viele Photos. In der Tokara Winery bleiben wir zum Lunch www.tokara.com
Super Aussicht über Stellenbosch bis hin zum Tafelberg.
Nächstes Ziel für 2 Nächte ist das River Manor Guest House www.rivermanor.co.za in Stellenbosch.
Das River Manor Guest House ist ein ideale Ausgangspunkt um den wunderschönen Ort Stellenbosch zu erkunden. Es ist alles bequem zu Fuß erreichbar. Nach einer kleinen Besichtigungstour gehen wir zum Abendessen in das Winhuis.

Unsere Weintasting Tour am nächsten Tag führt uns auf die Weingüter von Waterford, Jordan und Rustenberg. Weinprobe mit salziger Schokolade, kannten wir bis dahin noch nicht. Zum Lunch bleiben wir auf dem Weingut Spier.

Der Tankstop in der Doorpstraat am Abreisetag dauert etwas länger. Gegenüber ist der älteste Einkaufsladen von Stellenbosch. Unglaublich, was ist einen kleinen Laden alles reinpasst, absolut sehenswert.



Kapstadt / Capetown

Kapstadt, wir haben unser Ziel erreicht. Wir beziehen unsere hübschen Zimmer im Abbey Manor Guesthouse www.abbey.co.za und machen uns direkt auf den Weg zum Tafelberg. Das Wetter ist super schön, der Tafelberg ist frei. Wir verbringen den Tag auf dem Plateau und genießen die fantastische Aussicht über Kapstadt und die Umgebung.
Mit dem Taxi fahren wir am Abend an die Waterfront zum Essen in das Belthasa. Eines der besten Steak Restaurant der Welt mit 600 Weinen auf der Weinkarte. Gut, das wir mit dem Taxi unterwegs sind.

Nach dem Frühstück machen wir uns am nächsten Tag auf zum Cap.
Um den Tafelberg herum, an Muizenberg, Fishhoek und The Boulders (Pinguin Colony) vorbei, direkt zum Cap of Good Hope und dem Cap Point.
Sonne, warm und wenig Wind, wir haben unglaubliches Glück mit dem Wetter.
Zurück geht es der Ostküste entlang über den Chapmans Peke Drive nach Kapstadt.

Der Abschied von Ralf und Carmen am nächsten Morgen fällt ein bisschen schwer. 10 schöne Tage liegen hinter uns, wir freuen uns jetzt auf unsere letzte Station Gordon´s Bay.



Gordon´s Bay , unser letzter Punkt auf der Tour World Around

Gordon´s Bay Guest House www.gordonsbay-guesthouse.com , Brigitte und Peter sind schon da.
Brigitte haben wir lange nicht gesehen und Peter kannten wir noch nicht, schön das wir ein paar Tage zusammen verbringen.
Unsere Vermieter sind sehr nett, sie geben sich unglaubliche Mühe und mit ihrer lockeren englischen Art überspielen sie sehr angenehm das kleine unorganisierte Chaos.
Die drei, Jim, Chris und Joys, sind seit 4 Wochen die neuen Besitzer und haben mit vielen kleinen Schwierigkeiten zu kämpfen. Sie kämpfen tapfer und versorgen uns dabei sehr gut.

Gordon´s Bay, ein hübscher kleiner Ort. Wir finden eine große Einkaufs Mall, eine Driving Ranch und viele schöne Golfplätze. Endlich kann Jörg wieder Golfschläge üben.
Wir haben einen tollen Ausgangspunkt um uns weitere Weingüter in der Region Stellenbosch anzusehen, Kapstadt zu besuchen und gleichzeitig die Küste zu genießen.

Fluglehrer Peter findet einen Flugplatz und organisiert für uns einen Adventure Flight mit Alyd Air Charters (+27 218876419) zum Cap. Großartiges Wetter, wir starten um 12:30Uhr und haben das Glück einen traumhaft schönen Flug um Kapstadt, den Tafelberg und über das Cap zu erleben. Wunderschön und ein weiteres High Light unserer Reise.


Stonys Point, eine Pinguin Kolonie nicht weit von Hermanus entfernt. Ein schöner Tagesausflug und in Hermanus können wir bei leckeren Fishcake und einem Bier sogar Delphine in der Bucht sehen.

24.05.2007 - Winter in Südafrika, Sommer in Ahrensburg

Leider schlägt das Wetter um, es regnet fast das ganze Wochenende und es wird empfindlich kühl. Jim ist begeistert und findet es toll mir am Sonntagmorgen von der Terrasse aus den Schnee auf den Bergen zeigen zu können.
Die Pässe die wir letzte Woche gefahren sind, auf denen wir in Sommerbekleidung die tolle Aussicht genossen haben, sind wegen Schnee und abgehenden Geröllawinen gesperrt.
So schnell hätte der Winter in Südafrika nun wirklich nicht kommen müssen, Ski fahren war in unserer Planung nicht vorgesehen. Wir kaufen uns also Pullover und sind froh, daß wir unsere warmen Jacken im Gepäck haben.
Die Sonne ist glücklicher Weise schnell wieder da, aber der kühle Wind und die rauhe See vermitteln uns beim Strandspaziergang am Strand ein bißchen Flair von Dänemark.

Am Montag fahren wir nach Kapstadt und lassen am Flughafen unsere Rückflüge prüfen. Bei den Erfahrungen, die wir mit Lufthansa gemacht haben, erscheint es uns sehr sinnvoll mal nachzufragen, ob sich nicht wieder einmal etwas verändert hat von dem wir eventuell noch nicht wissen.

Die Dame am Schalter der SAA ist sehr nett und auf unsere Frage, ob denn das Wetter noch mal wärmer wird, schaut sie Online die Wettervorhersagen durch. Etwas Sonne und Temperaturen um 15Grad, mehr wird es nicht werden.

Deutschland ist sonnig, mindestens 10Grad wärmer und am Mittwoch dem 23.Mai sind noch Plätze in der SAA Maschine frei. Wir buchen um, wir fliegen zwei Tage früher als geplant, also an meinem Geburtstag, nach Hause.

Um 3:30Uhr fahren wir am Mittwoch aus Gordons Bay weg und machen uns auf den Weg nach Hause. Unser Flug geht um 07:00Uhr, wir müssen noch unseren Mietwagen abgeben und wollen noch in Ruhe im Flughafen von Kapstadt einen Kaffee trinken.
Alles klappt wieder erwartend gut und pünktlich starten wir in Richtung Deutschland.
Wir landen nach 12 Stunden rechtzeitig in Frankfurt und sollten also kein Problem haben unseren Anschlußflug um 20:05Uhr zu bekommen.
Es sind nur zwei Schalter der Sicherheitskontrolle geöffnet, es steht eine lange Schlage wartender und schimpfender Menschen in der Reihe, die aufgrund der erheblichen Wartezeit ihre Anschlußflüge verpassen werden. Genau wie wir.
Dank der Freundlichkeit eines der Mitarbeiter der Sicherheitsleute können wir zwei die eigentlich nur für Firstclass Passagiere vorgesehene Reihe nutzen. Glück gehabt, wir kommen schnell durch die Kontrolle und rechtzeitig zu unserer Maschine nach Hamburg.

Etwas kaputt und müde landen wir pünktlich in Hamburg, nun sind wir tatsächlich wieder zu Hause.
Draußen erwartet uns ein großes Aufgebot unserer gesamten Familie und sehr guter Freunde.
Mit einem großen Schild, Blumen und Sekt werden wir empfangen.
Schön, daß alle da sind, toll alle gesund wieder zu sehen, wir freuen uns sehr über diesen Empfang.

Die eigenen vier Wände, das eigene Bad und das eigene Bett, es ist schön wieder zu Hause zu sein.
Mit einem lachenden und einem weinendem Auge gehen wir schlafen und können noch gar nicht glauben, daß die Zeit nun tatsächlich vorbei ist und wir wieder zu Hause sind.

25.05.2007 - Resümee der vergangenen 5 Monate und 24 Tage

Aufregend, spannend, interessant, wunderschön, großartig, außergewöhnlich, überwältigend, aufschlussreich????...

Wir hatten eine tolle Zeit, haben unglaublich viel gesehen und erlebt. Wir haben viele liebe Menschen wieder gesehen, nette Menschen kennen gelernt und wunderbare neue Freunde gewonnen.

Ein großes Dankeschön an die, die uns diese ?Auszeit? ermöglicht haben.
Ohne unsere Familie und all denen, die tapfer zu Hause die Stellung gehalten haben, hätten wir das alles nicht machen können.

Wir sind gesund wieder nach Hause gekommen, hatten keine unlösbaren Probleme während dieser Zeit, haben uns 39946 Meilen rund um die Welt fliegen lassen, sind unfallfrei mehrere tausend Kilometer (meistens links) unter manchmal chaotischen Bedingungen mit dem Auto umhergefahren.
Wir haben ausschließlich gute Erfahrungen mit vielen fremden Menschen gemacht. Es war nicht ein einziges Mal, egal wo auf dieser Welt, egal welche Nationalität oder Hautfarbe die Menschen hatten, jemand unfreundlich, feindselig oder skeptisch uns gegenüber.
Wir sind glücklich und dankbar für das Glück das wir hatten und für so viele super schöne Erfahrungen und Erlebnisse.

Nun sind wir also wieder daheim, stellen fest, wie anders die Uhren hier doch ticken und es ist tatsächlich schwer sich wieder an diesen Rhythmus zu gewöhnen.
Um so besser, daß uns niemand unsere Erinnerungen, Eindrücke und Erkenntnisse des letzten ½ Jahres nehmen kann.

Wir haben unseren Traum gelebt und haben jeden Tag davon genossen.

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